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Akustiker-/in


Akustiker-/in Aufgaben und Gehalt
 

Was ist ein Akustiker?

Ein Akustiker ist ein Experte für alle Phänomene, die den Schall betreffen: von der Erzeugung, Ausbreitung und Abstrahlung über die Schallmessung und Aufzeichnung bis hin zur Schallabsorption und Dämmung. Er ermittelt systematisch, wie Schall entsteht, wodurch er sich auszeichnet und auf welchen Wegen er sich ausbreitet. Die Ergebnisse nutzt er, um Schall zu beeinflussen – sei es, um Lärm zu mindern, die Raumakustik zu verbessern, akustische Informationen zu übertragen oder bestimmte Höreindrücke als Effekte zu erzeugen.

Um zu verstehen, um welche Art von Schall es sich handelt, nutzt der Akustiker verschiedene Mess- und Analyseverfahren. Im einfachsten Fall handelt es sich um Messungen von Lautstärken und Abständen, um Schallwirkungen im Freiland, auf Baustellen oder in Arbeitsbereichen wie Fabrikhallen zu bestimmen. Ausgefeiltere Techniken wie Frequenz- oder Resonanzanalysen erfordern oft das Arbeiten in speziellen Laborumgebungen wie Hallräumen, an Prüfständen oder in extra dafür konzipierten bzw. eingerichteten Prüfumgebungen und Prüfgeländen. Mit seinem Wissen über die physikalischen Grundlagen des Schalls ist der Akustiker zudem in der Lage, an einem Computerarbeitsplatz theoretische Berechnungen etwa zur Auslegung von Räumen, zur Abstimmung der Geräuschkulisse von Maschinen und Anlagen oder zur Entwicklung von Schallschutzeinrichtungen durchzuführen.

Schon dieses Spektrum an Möglichkeiten der Einflussnahme auf den Schall zeigt die Breite des Einsatzgebietes eines Akustikers. Daher sind Akustiker auch in den verschiedensten Branchen vertreten. Sie arbeiten in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller von Elektro- und Telekommunikationstechnik ebenso wie bei Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus, aber auch im Hoch- und Tiefbau, in der Veranstaltungstechnik und im Umweltschutz, oft als Angehörige eines Ingenieurbüros für technische Fachplanung. Zudem sind sie in Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungsinstituten tätig.


Welche Aufgaben hat ein Akustiker?

Die Aufgaben eines Akustikers hängen von dem Arbeit- oder Auftraggeber ab, für den er tätig wird.

In den Entwicklungsabteilungen der Hersteller von Elektrogeräten ist seine Aufgabe beispielsweise die Geräuschminderung von Haushalts- und Gartengeräten wie Waschmaschinen, Staubsaugern oder Laubbläsern. Hierbei perfektioniert er das Zusammenspiel der einzelnen mechanischen und elektrischen Komponenten, um Resonanzschwingungen zu vermeiden, die als Lärm wirken können. Bei Audiokomponenten von Telekommunikationsgeräten ist der Akustiker damit beschäftigt, Mikrofone und Lautsprecher weiterzuentwickeln, um optimale Klangeindrücke zu schaffen oder eine klare Kommunikation zu ermöglichen. Hier ist der Übergang zum Bereich des gerichteten Informationsaustauschs durch akustische Signale sowie die Entwicklung und Analyse von Signalsystemen fließend.

Im Fahrzeug- und Maschinenbau kann er ebenfalls zur Lärmminderung der Erzeugnisse beitragen. So wird die Fahrzeugakustik von der Form des Fahrzeugs und den verwendeten Materialien beeinflusst; der Akustiker testet und überprüft dann beispielsweise die Motoren- und Fahrtgeräusche im Windkanal. Aber er kann auch als Sound Designer für die markentypische Geräuschkulisse eines Fahrzeugs sorgen, indem er das Klangbild von Motoren, Auspuffanlagen oder auch Fahrzeugtüren und deren Schließeinrichtungen entsprechend verändert.

Der Bereich Sound Design spielt auch bei der Produktion von Filmen, Computerspielen, Animationen oder Musik eine wichtige Rolle. Der Akustiker setzt dabei physische Instrumente, Synthesizer sowie Alltagsgegenstände ein, um die gewünschten Klangelemente zu entwickeln. Hier arbeitet er eng mit den Spieleentwicklern und Audio-Designern zusammen.

Ein weites Einsatzfeld liegt in der Bau- und Raumakustik. Hier wird der Akustiker häufig als Gutachter oder als sachverständiger Mitarbeiter eines auf Lärmphänomene spezialisierten Ingenieurbüros tätig. In der Bauakustik untersucht der Akustiker die Schallübertragung in Gebäuden, etwa durch Trittschall und Körperschall, aber auch die Isolationswirkung der Verglasung gegenüber Außengeräuschen. Besonderes Augenmerk hat er auf die Lärmbelastung durch Einrichtungen der Gebäudetechnik zu legen. Dabei hat er nicht nur die Geräuschentwicklung von mechanischen oder elektrischen Komponenten etwa bei Aufzug-, Klima- oder Belüftungsanlagen anhand spezifischer Normen zu prüfen, sondern auch die Wirkung von Vibrationen zu untersuchen. Auf dieser Basis hat der Akustiker Dämmmaßnahmen vorzuschlagen, um Lärmbelastungen durch Schallschutzmaßnahmen zu mindern, Grenzwerte einzuhalten und ein angenehmes Wohn- oder Arbeitsumfeld zu schaffen. In der Raumakustik ist es Aufgabe des Akustikers, durch bautechnische Veränderungen die Schallwirkung zu optimieren. Er berechnet beispielsweise die Schallausbreitung anhand der Form und Größe von Konzertsälen, Theatern oder Kirchen, misst die tatsächlichen Schallpegel und optimiert die Räume durch das gezielte Anbringen von schallreflektierenden, lenkenden oder absorbierenden Elementen. Hörbar wird das Ergebnis seiner Arbeit dann bei Konzerten oder Aufführungen am perfekten Raumklang sowie an schallgeschützten Zonen. Aber auch andere Ergebnisse können gewünscht sein – etwa in Tonstudios. Das Spektrum geht bis hin zur totalen Auslöschung von Schallreflexionen in Mess- und Prüflabors.

Messungen im Freiland gehören ebenfalls für viele Akustiker zur täglichen Arbeit. Oft steht die Lärmbelastung an Verkehrswegen wie Straßen, Eisen- und Straßenbahnstrecken oder Luftverkehrsrouten sowie durch Einrichtungen wie Flughäfen, Sportplätze, Schulen und Kindergärten im Zentrum der Betrachtung. Der Akustiker hat dann die Untersuchungen vorzunehmen, Lärmmuster zeitlich und geografisch zu dokumentieren und Abhilfemaßnahmen vorzuschlagen, um die Auswirkung von Lärm auf die Umwelt abzufedern.

In der Lärmforschung beschäftigt er sich mit der Lärmerzeugung, -minderung und -wahrnehmung. So arbeitet der Akustiker beispielsweise bei der Entwicklung von Geräten mit, die aktiv zum Lärmschutz beitragen. Dies kann etwa durch Erzeugung von „Gegenschall“ erfolgen, der durch Überlagerung von Schallwellen den Lärm auslöscht. Das Ergebnis sind beispielsweise industrielle „Schallsauger“, aber auch Ausrüstungsgegenstände wie Schallschutzhelme (persönliche Schutzausrüstung, PSA). Der Übergang zur Psychoakustik ist dabei fließend: Hier analysiert der Akustiker die subjektive Beurteilung von Schall und untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm. Im Rahmen dieser Arbeiten kann er auch Lärmkarten erstellen, die die regionale Belastung durch verschiedene Schallquellen abbilden.

Das Aufgabenspektrum eines Akustikers kann also folgende Einsatzgebiete umfassen:

  • Lärm- bzw. Schalldruckmessung;
  • Untersuchung und Analyse von Schallquellen;
  • Lärmminderung durch technisch-konstruktive Maßnahmen im Rahmen der Entwicklung von Geräten oder Fahrzeugen;
  • Sound Design;
  • Lärmdämmung durch bauliche Maßnahmen;
  • Gestaltung der Bauakustik;
  • Berechnung und Gestaltung der Raumakustik;
  • Lärmminderung im Freiland durch Vorschlag baulicher, technischer und organisatorischer Maßnahmen;
  • Erstellen von Lärmimmissionskarten;
  • Schallforschung;
  • Entwicklung von Mess- und Prüfverfahren zur Bestimmung von Schallphänomenen;
  • Information über Schallphänomene;
  • Beratung von Auftraggebern zur Schallexposition und zu Maßnahmen der Lärmminderung.

Welche Kompetenzen braucht ein Akustiker?

Die Akustik ist ein Fachbereich der Physik. Sie bietet als Naturwissenschaft Erklärungsmodelle für die Zusammenhänge zwischen Entstehung, Ausbreitung, Wirkung und Auslöschung der verschiedenen Arten von Schall und liefert die Methodik zur messtechnischen Erfassung von Schallphänomenen. Mathematik und Informatik sind dabei die Hilfswissenschaften, die für Berechnungen, Analysen und Prognosen oder Simulationen herangezogen werden.

Ein Akustiker muss daher mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen vertraut sein, das Spektrum an Messtechniken kennen sowie verschiedenste Mess- und Prüfverfahren beherrschen. Um die Ergebnisse auswerten zu können, braucht er vertiefte Kenntnisse in Mathematik und Statistik. Die Informatik spielt dabei eine immer wichtigere Rolle, denn die Messergebnisse liegen oft in elektronischer Form als Dateien vor und liefern die Basis für statistische Auswertungen, Analysen und Simulationen. Für die Gestaltung von virtuellen Umgebungen wie Räumen, Bauten oder Außenflächen setzt der Akustiker dann beispielsweise CAD-Systeme (Computer Aided Design) ein, um die Schallausbreitung zu visualisieren. Für speziellere Aufgabe muss er in der Lage sein, Computerprogramme auch selbst zu schreiben.

Arbeitet der Akustiker im Bereich Produktentwicklung in der Metall- oder der Elektrobranche, sollte er die Materialeigenschaften und die Funktionen der eingesetzten Bauteile kennen und auf ihre akustischen Qualitäten hin beurteilen können. Kenntnisse in Elektrotechnik und Mechanik helfen beim Aufspüren und Abstellen der Ursache von Geräuschen, Grundlagen der Strömungstechnik oder Fluiddynamik sind hilfreich bei der Beurteilung von möglichen Geräuschquellen bei Objekten im Windkanal.

Arbeitet der Akustiker im Hoch- oder Tiefbau, sollte er die dort geltenden rechtlichen Vorgaben, einschlägigen Baunormen und technischen Regeln kennen. Er hat dann messtechnisch zu beurteilen, ob die Dämmwerte für Trittschall und Außengeräusche oder aber für die Einrichtungen der Gebäudetechnik eingehalten werden und, falls nicht, durch welche Maßnahmen sie erreicht werden können. Auch hier steht Materialkunde in Bezug auf Bau-, Isolier- und Dämmstoffe im Vordergrund, zusammen mit der bautechnischen Ausführung des Gebäudes und der technischen Ausstattung.

Beim Sound Design ist dagegen oft Kreativität gefragt. Hier sollte der Akustiker beispielsweise über ein großes Repertoire an physikalischen und elektronischen Instrumenten und Gestaltungsmöglichkeiten verfügen, um die gewünschten Effekte erzeugen zu können.

Die Gestaltung der Raumakustik wiederum erfordert ein hohes Maß an räumlichem und abstraktem Denken. Hier muss der Akustiker bedenken, auf welche Weise Schall sich ausbreitet und mit welchen Mitteln er gelenkt bzw. beeinflusst werden kann, um ein optimales Klangerlebnis zu schaffen und gleichzeitig bestimmte Bereiche auszublenden.

Befasst sich der Akustiker beispielsweise als Gutachter oder Sachverständiger mit Lärmquellen im Außenbereich, sollte er mit den einschlägigen Rechtsvorschriften vertraut sein, die auf die Flächennutzung und die Bebauung abzielen. Hier muss er gegenüber öffentlichen Stellen und privaten Interessenvertretungen rechtssicher argumentieren können und sich verantwortungsbewusst und durchsetzungsstark zeigen, um in Bezug auf die Lärmbelastung eine klare Position zu beziehen und die Bedeutung von Maßnahmen zum Lärmschutz verdeutlichen zu können. Dabei ist interdisziplinäres Denken, Kreativität für die Lösungsfindung sowie Verhandlungsgeschick im Umgang mit den beteiligten Parteien essenziell.

Die Kompetenzen, in die ein Akustiker vorweisen sollte, lassen sich wie folgt beschreiben und verschiedenen Bereichen zuordnen:

  • fundierte Kenntnisse in Physik, Mathematik und Informatik;
  • breites methodisches Wissen im Bereich Messtechnik und Prüfverfahren;
  • Beschallungstechnik;
  • Dämmtechnik;
  • Lärmschutz;
  • Strömungstechnik und Fluiddynamik;
  • Materialkunde, Baustoffkunde;
  • Gebäudetechnik;
  • Projektmanagement;
  • Rechtsgrundlagen (Baurecht, Planungsverfahren, Umweltschutz, Normen, Technische Regeln, Verordnungen, …)
  • Kreativität;
  • Sorgfalt;
  • Verantwortungsbewusstsein;
  • Kommunikationsstärke.

Wie wird man Akustiker?

Akustiker wird man durch ein naturwissenschaftliches oder technisches Hochschulstudium. Da die Akustik ein Teilbereich der Physik ist, bieten sich in erster Linie Studiengänge wie Physik, Bauphysik, Physikingenieurwesen oder Physikalische Technik an, auch wenn Physik für viele Naturwissenschaften und Ingenieurdisziplinen ein grundlegendes Fach ist.

Physiker können sich im Bereich Akustik spezialisieren und ihr Studium mit einem Bachelor oder Master als Akustiker, zum Beispiel als Master of Acoustics, abschließen. An Universitäten mit einem entsprechend ausgerichteten physikalischen Institut ist auch eine Promotion im Fachgebiet Akustik möglich.

Akustik ist zudem Teil elementarer Bestandteil vieler technischer Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen. Hier werden spezielle Module wie Acoustical Engineering, Hörakustik, Schwingungslehre, Bauakustik oder Raumakustik angeboten.

Ein anderer Zugang ist möglich über die Studiengänge Ton-/Bildtechnik, Toningenieurwesen oder Audio Engineering. Dieser Einstieg ist insbesondere für Akustiker und Sound Designer im künstlerischen und medialen Bereich interessant.

Ganz gleich, welchen Weg man zum Akustiker wählt: Die aufeinander aufbauenden Abschlüsse Bachelor und Master können nach zunächst 6 – 7 Semestern und anschließenden ca. 3 – 4 Semestern erworben werden. Fachhochschulen verlangen oft mehrere Praktika und bieten hohen Praxisbezug, an Universitäten wird der Schwerpunk eher auf Theorie und Forschung gelegt. Praxiserfahrung kann hier als Werkstudent in einem Betrieb oder bei der Auswahl der Abschlussarbeit gesammelt werden.


Wie viel verdient ein Akustiker?

Ebenso unterschiedlich wie die Einsatzgebiete eines Akustikers sind auch die Gehälter in den unterschiedlichen Branchen. In Forschung und Lehre wird oft gemäß Tarifen im öffentlichen Dienst gezahlt, Spezialisten der Raumakustik können Spitzengehälter verlangen, das Entgelt im Baugewerbe oder in den Medien liegt oft unter dem Durchschnitt. Die Bezahlung in Ingenieurbüros hängt oft von den Kunden, den Aufträgen und dem Verhandlungsgeschick des Inhabers ab. In der Industrie beeinflussen Faktoren wie Standort, Unternehmensgröße, Dauer der Firmenzugehörigkeit oder Dienstalter und Erfahrung die Entgeltgestaltung.

Allgemeingültige Aussagen zur Höhe des Gehalts sind daher kaum möglich – auch wenn Akustiker als Akademiker per se schon mit einem Einstiegsgehalt über 4.000 Euro brutto im Monat rechnen dürfen. Die Bundesagentur für Arbeit gibt für Akustiker als monatliches Bruttoentgelt einen Rahmen zwischen knapp 5.000 Euro und mehr als 7.100 Euro an, der Durchschnittswert liegt deutschlandweit bei gut 6.000 Euro. Als beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft werden 5.100 Euro bis 6.450 Euro pro Monat genannt.

Andere Portale, die Gehaltsvergleiche bieten, unterscheiden sich erheblich in ihren Angaben. Sie liegen zum Teil deutlich unter den von der Bundesagentur publizierten Zahlen, vereinzelt auch spürbar darüber. Möglicherweise werden bei den niedrig angesetzten Werten fälschlicherweise die Hörgeräteakustiker bzw. Hörakustiker mit einbezogen, die ihren Beruf im Rahmen einer dualen Ausbildung erlernt haben.

Beispielhaft für zwei Gehaltsportale soll daher für Akustiker hier nur das durchschnittliche Einstiegsgehalt von gut 4.800 Euro brutto im Monat angeführt werden. Mit wachsender Berufserfahrung steigt danach auch das monatliche Bruttoeinkommen: So werden mit 5 – 10 Jahren Berufserfahrung nach dieser Quelle durchschnittlich 5.900 Euro verdient, nach mehr als 10 Jahren knapp 7.000 Euro.

Generell lassen sich folgende Trends feststellen:

  • Im westlichen Teil Deutschlands werden höhere Gehälter gezahlt als im östlichen.
  • In größeren Unternehmen wird besser verdient als in kleinen Betrieben.
  • Frauen werden schlechter entlohnt als Männer – bei gleicher Qualifikation und vergleichbaren Aufgaben.

Weiterbildung für Akustiker

Schall bleibt zwar Schall – aber Mess- und Prüfverfahren, Werkstoffe, Produktionsabläufe und rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich. Auch die rechnergestützten Programme und Assistenzsysteme werden fortlaufend weiterentwickelt und vervielfachen die Möglichkeiten der Auswertung, des Entwurfs oder der Simulation. Wer als Akustiker – ganz gleich, in welchem Arbeitsbereich – zukunftsfähig sein möchte, sollte sich also in all diesen Bereichen auf dem Laufenden halten und sein Wissen regelmäßig aktualisieren.

Dazu gehören unter anderem Fortbildungen, um aktuelle Entwicklungen kennenzulernen. Typisch sind zum Beispiel neue Technologien zur Schallerzeugung, -leitung und -dämmung oder -eliminierung, in den Materialwissenschaften oder bei der Software im Bereich Sound Design. Im rechtlichen Bereich sind Änderungen etwa beim Arbeitsschutz und bei den Anforderungen an die Umwelt zu beachten. Auch Schulungen zu Kreativitäts- und Kommunikationstechniken, Selbstmotivation oder Fremdsprachen können die eigenen Kompetenzen sinnvoll ergänzen. Wer sich kaufmännisch weiterbilden möchte, um sich auf eine Führungsposition vorzubereiten oder sich selbstständig zu machen, sollte das betriebswirtschaftliche Denken fördern.

Fachliche Anpassungsweiterbildungen gibt es für Akustiker beispielsweise in den Bereichen physikalische Messtechnik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Mechatronik und Mikrotechnik. Wer sich als Führungskraft qualifizieren möchte, sollte Themen wie Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Mitarbeiterführung vertiefen.

Weiterbildungen werden von verschiedensten Institutionen angeboten, von Vereinen bis hin zu privaten Hochschulen. Seminare und Schulungen erfolgen meist berufsbegleitend.

Mit dem im Studium erworbenen Know-how und entsprechender Berufserfahrung kann sich ein Akustiker auch selbstständig machen. Eine Existenzgründung ist zum Beispiel möglich als Berater in Forschung und Entwicklung (F & E), als Gutachter oder Sachverständiger oder als Dienstleister mit einem Ingenieurbüro.

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