Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker – Ausbildung
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker versehen Neufahrzeuge mit An- und Ausbauten und Zubehörteilen. Die Spanne reicht vom Pkw über Wohnmobile bis zu Schwerlasttransportern und Sonderfahrzeugen. Sie fertigen und installieren Spezialaufbauten, beseitigen Unfallschäden oder restaurieren Oldtimer. Wer gerne an Autos „herumschraubt“, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.
Was macht ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker?
Ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker macht dort weiter, wo die Arbeit der Kollegen aus der Serienfertigung endet: Er stattet das fabrikneue Fahrzeug nach den Wünschen der Kunden so aus, dass es deren jeweiligen Anforderungen und Ansprüchen, je nach Einsatzzweck, genügt – oder nimmt am Gebrauchtfahrzeug die notwendigen oder gewollten Wartungs-, Reparatur- oder Umbaumaßnahmen vor.
In der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik setzt der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker die individuellen Vorstellungen der Kundschaft um. Denn bei Personenwagen, Transportern oder Lastwagen aus der laufenden Produktion können zwar in der Regel verschiedene Farben und Ausstattungsvarianten geordert werden, aber das reicht vielen – insbesondere gewerblichen – Kunden nicht aus. Die Neufahrzeuge sind dann nur die Basis: Sie sind durch Umbauten und Zusatzausstattungen an spezielle Funktionen und Aufgaben anzupassen. So müssen beispielsweise die Fahrzeuge von Einsatzkräften, Rettungsdiensten oder Sozialstationen mit Sonderausstattungen versehen oder behindertengerecht umgerüstet werden. Gewerblich genutzte Fahrzeuge werden oft mit Spezialaufbauten ausgestattet. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker arbeiten dann daran, Koffer- und Pritschenlastzüge, Sattelschlepper, Muldenkipper, Tieflader oder Schwerlastfahrzeuge aufzubauen oder auszustatten. Beispielsweise werden Konstruktionen wie Ladekräne und Ladebordwände oder Kühl- und Belüftungseinrichtungen gefertigt und installiert. Es werden aber auch Veränderungen an Rahmen und Fahrwerk, Motoren, Bremsen und hydraulischen oder pneumatischen Lenk- und Stelleinrichtungen vorgenommen.
In der Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik kümmert sich der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker um die Ausstattung von Wohnmobilen und Campingfahrzeugen. Sie installieren die „Haustechnik“ aus Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Elektro- und Gasgeräten so, dass sie voll funktionsfähig und gut zugänglich ist, die notwendigen Installationen dabei aber möglichst verborgen bleiben. Aber sie sind auch für die Inneneinrichtung zuständig: Jeder Winkel sollte funktional gestaltet werden, etwa als Ablagefläche nutzbar sein. Dabei sind nicht nur Prinzipien der Ergonomie zu berücksichtigen, sondern auch die der Ästhetik, denn der Innenraum sollte harmonisch und ansprechend aussehen.
In der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik befasst sich der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit Arbeiten an Fahrzeugen, die bereits genutzt werden oder wurden, also an Gebrauchtfahrzeugen. Mit diesen Aufgaben sind die meisten Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker beschäftigt. Das Spektrum reicht hier von der Schadensaufnahme über die Reparatur bis zur Instandsetzung von Pkws, Lieferwagen, Lkws oder Bussen. Zu den normalen Tätigkeiten gehören das Ausbeulen von Blechen, der Austausch von Karosserieteilen und anderen schadhaften Komponenten und das Einsetzen neuer Scheiben. Außerdem vermessen sie Rahmen- und Fahrwerksteile, richten verzogene Elemente, schützen sie gegen Korrosion und stellen die Lenk- und Fahrwerksgeometrie ein. Besondere Aufgaben warten auf den Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik bei Umbauten und Restaurierungen. Dann baut er zum Beispiel handelsübliche Pkws behindertengerecht um oder erweckt Old- und Youngtimer wieder zu neuem Leben.
Ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ist also in der Lage, Karosserien, Rahmen und Fahrwerke zu bearbeiten, aufzubauen und auszurüsten, unabhängig von der Fachrichtung der Ausbildung. Er fertigt Fahrzeugteile und Baugruppen, montiert diese und stellt sie ein, pflegt und wartet sie und hält sie instand. Beschädigte oder defekte Teile und Systeme werden von ihm repariert oder instand gesetzt. Die handwerklichen Tätigkeiten, die dabei ausgeführt werden, umfassen die gesamte Bandbreite von Mechanik bis Elektronik. Dabei nutzt er Arbeitsmittel wie Schraubenschlüssel und Schweißgerät ebenso wie die elektronische Richtbank und das computergesteuerte Diagnosegerät. Als ausführender Experte berät und informiert er Interessenten über die Vor- und Nachteile verschiedener Maßnahmen, Ausstattungen und Systemvarianten. Die kaufmännische Komponente besteht dann in der Kalkulation der Kosten und dem Erstellen von Kostenvoranschlägen. Ist der Auftrag vergeben, baut er die von der Kundschaft gewünschten Fahrzeugsysteme ein und prüft die Funktionen der Bauteile und Komponenten. Die Spanne reicht dabei von Servo- und Stellmotoren über Sicherheits- und Assistenzsysteme bis hin zu Niveauregulierungen und Hebevorrichtungen; montiert und justiert werden elektrische und elektronische, mechanische und mechatronische sowie pneumatische und hydraulische Bestandteile und Systeme. Dabei hat er Technische Regeln, rechtliche Vorgaben und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen, um die „Straßentauglichkeit“ und Verkehrssicherheit zu gewährleisten und damit die Zulassung der Fahrzeuge zu ermöglichen. Bei den installierten Baugruppen führt er Wartungs- und Einstellarbeiten durch. Außerdem bearbeitet und veredelt er Oberflächen und schützt Fahrzeugteile innen und außen vor Korrosion. Die durchgeführten Arbeiten und Prüfergebnisse hat er sorgfältig zu dokumentieren, bevor das Fahrzeug an die Kundschaft übergeben wird.
Viele Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sind in den Fertigungshallen von Automobil- und Nutzfahrzeugherstellern tätig. Andere arbeiten bei Fahrzeugausstattern und -umrüstern oder in Zulieferbetrieben der Kraftfahrzeugindustrie. Die weitaus meisten sind jedoch in Reparaturwerkstätten bei Autohäusern und Truck-Service-Centern oder bei Bus- und Logistikunternehmen beschäftigt. Eine Nische sind Spezialfirmen, die das Restaurieren von Fahrzeugen oder Tuning anbieten. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sind demnach nicht nur in Industrieunternehmen, sondern auch in Gewerbe- und Handwerksbetrieben und im Handel zu finden. Gerade in Handwerk und Handel ist eine hohe Kundenorientierung gefragt, um die Kundschaft zu beraten, auf Alternativen hinzuweisen, Kosten abzuschätzen und realistische Angebote vorzulegen – ob im Büro vor dem Bildschirm, im Verkaufsraum oder unter der Hebebühne in der Werkstatt. Ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker im Bereich Instandhaltungstechnik hat darüber hinaus mit Nacht- oder Wochenendeinsätzen zu rechnen, wenn er zu Bereitschaftsdiensten wie dem Abschleppdienst eingeteilt wird.
Die Arbeiten, die ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker durchführt, sind also wirklich vielfältig. Zum Beispiel zählen dazu:
- das Umsetzen von Arbeitsunterlagen wie technischen Zeichnungen und Montageplänen;
- das Anfertigen von Einzelteilen und Baugruppen;
- die Montage sowie das Anschließen, Justieren und Prüfen von Fahrzeugbauteilen und Systemkomponenten;
- Funktions- und Sicherheitsprüfungen zur Gewährleistung der Einsatzfähigkeit und der Straßenverkehrstauglichkeit;
- Wartungs- und Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten bei Straßenfahrzeugen;
- Oberflächenbehandlung und Korrosionsschutz von Fahrzeugkomponenten;
- das Erfassen von Schadensbildern und die Ableitung notwendiger Reparaturmaßnahmen;
- die Kalkulation von Reparatur- bzw. Umbaumaßnahmen und das Erstellen von Kostenvoranschlägen;
- die Beratung der Kundschaft;
- das Demontieren, Ausbessern, Reparieren sowie der Austausch schadhafter Teile;
- die Dokumentation der durchgeführten Arbeiten;
- die Einhaltung und Beachtung von Rechtsvorschriften, technischen Standards, Normen sowie internen und externen Vorgaben.
Für wen ist die Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker-Ausbildung geeignet?
Ein Auto vom Fließband ist für viele Menschen eine eher langweilige Standardlösung. Einige legen dann selbst Hand an, um ihrem Serienfahrzeug zumindest optisch eine individuelle Note zu geben. Andere sind fasziniert von den technischen Möglichkeiten zur Leistungssteigerung, die ein Tuning bietet, und zeigen an der Poser-Szene Interesse. Manche retten ein Fahrzeug vor der Verschrottung und machen es fahrbereit oder restaurieren ihren eigenen Old- oder Youngtimer. Mit einer solchen Grundeinstellung und Freude an handwerklichen Tätigkeiten haben technisch Interessierte bereits gute Voraussetzungen für den Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers.
„Karosserie“ ist eine Bezeichnung für die Fahrzeughülle, die heutzutage bei Personenkraftwagen und Bussen meist „selbsttragend“ ausgelegt ist und Funktionen des Fahrzeugrahmens übernimmt. „Fahrzeugbau“ bezieht sich auf die Herstellung und Montage von Rahmen, Fahrwerkskomponenten, Auf- und Anbauten sowie den Einbau von Motoren, Getrieben und anderen für das Fahrzeug essenzielle Teilen. Ein Mechaniker installiert nicht nur mechanische, hydraulische oder pneumatische Systeme, sondern auch elektrische, elektronische oder optische Komponenten; der Übergang zum Mechatroniker ist dabei fließend. Wer als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker arbeiten möchte, braucht also gute physikalische Kenntnisse, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Gute Leistungen in den sogenannten MINT-Fächern zeigen die Eignung für den Beruf:
- Mathematik ist die Basis für die Anwendung physikalischer Gesetze und die Durchführung von Berechnungen. Sie ermöglicht das Lesen und Auswerten von Messprotokollen und ist notwendig, um Schadenshöhen zu kalkulieren und Kostenvoranschläge zu erstellen.
- Informatik liefert die Grundlagen für die Programmierung der im Fahrzeug eingesetzten Steuer- und Regelungseinrichtungen und deren Integration in die Fahrzeugelektronik. Informatikkenntnisse werden außerdem benötigt, um mithilfe von Diagnoseprogrammen Fahrzeugdaten auslesen und auswerten zu können. Wichtig sind sie beim Entwurf von Komponenten per Computer Aided Design (CAD) oder bei der Fertigung von Einzelteilen mit CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control).
- Naturwissenschaften wie Chemie und Physik sind der Kern der Materialwissenschaften und der Technik. Mechanik, Elektrik, Optik sowie Materialkunde sind notwendig, um die Funktionsprinzipien von Bauteilen und Systemen zu verstehen.
- Technik steht für das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten in und an einem Fahrzeug sowie für die handwerkliche und maschinelle Ausführung von Arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel das Bearbeiten von Bauteilen, das Montieren von Baugruppen zu funktionsfähigen Einheiten sowie die Installation von Komponenten.
Ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker sollte fachspezifisch über gute theoretische Kenntnisse verfügen, um das Fahrzeug gesamtheitlich betrachten zu können. Dazu muss er auch in der Lage sein, technische Zeichnungen, Montagepläne und Stücklisten zu lesen und zu verstehen sowie die Inhalte umzusetzen. Dies ist notwendig, damit er die Wünsche und Anforderungen der Kunden an die Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs einordnen kann. Der Überblick über die Arbeiten, die dazu durchzuführen sind, wird verlangt, um Kunden zu beraten und auch Absprachen mit den Vorgesetzten zu treffen, etwa mit dem Werkstattleiter.
Der Schwerpunkt liegt aber auf den praktischen Montagearbeiten. Hier werden handwerkliches Geschick und Fingerfertigkeit verlangt, aber auch Kraft und Ausdauer. Denn einerseits sind feinmotorische Arbeiten zu erledigen, die Sorgfalt und Genauigkeit und damit hohes Konzentrationsvermögen erfordern. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Elemente der Fahrzeuginnenausstattung platziert, Leitungen und Kabel verlegt und angeschlossen, Kleinteile eingebaut oder elektronische Messinstrumente und Anzeigen eingerichtet, verdrahtet oder verlötet werden. Andererseits sind auch große und schwere Karosserie-, Rahmen- und Fahrwerksteile, Antriebs- und Stellmotoren, Getriebe oder Hydraulikzylinder zu platzieren, einzubauen und zu justieren. Hier können zwar Hebe- und Transporteinrichtungen eingesetzt werden, dennoch ist die physische Belastung hoch.
Die körperliche Konstitution sollte aber auch deshalb gut sein, da einige Arbeiten unter räumlich beengten Verhältnissen oder in unbequemen Zwangshaltungen durchgeführt werden müssen. Dazu gehören etwa Über-Kopf-Arbeiten in der Wartungsgrube und unter der Hebebühne oder Tätigkeiten in Hohlräumen von Aufbauten. Zudem ist mit Funkenflug bei Schweiß-, Trenn- und Schleifarbeiten zu rechnen. Schweiß- und Lötrauche sowie Lösungsmittel- und Klebstoffdämpfe können ebenso wie der Kontakt zu Kühl- und Schmiermitteln Haut- und Atemwege belasten.
Dabei sind bei allen Arbeiten stets nicht nur technische Standards wie DIN-Normen und Technische Regeln einzuhalten, sondern auch strenge gesetzliche Vorgaben. So wird gewährleistet, dass das Fahrzeug auch verkehrssicher ist und die Zulassung für die Teilnahme am Straßenverkehr erhält.
Wer eine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker anstrebt, sollte daher Interesse an diesen Arbeitsfeldern haben:
- Konkrete praktische Tätigkeiten bilden den Schwerpunkt der Tätigkeiten. Hierzu gehören das Aus- und Umrüsten von Fahrzeugen für spezielle Verwendungs- und Transportzwecke sowie die Reparatur von Unfallschäden und Wartungsarbeiten. Dabei sind an Pkws, Lieferwagen, Lkws oder Bussen An- und Aufbauten zu montieren, spezielle Systeme wie Niveauregulierung oder Lenkhilfen zu installieren oder Zubehör und Zusatzeinrichtungen einzubauen. Bei der Instandhaltung sind Verschleißteile auszutauschen oder Reparaturen und Einstellarbeiten vorzunehmen. Bei Unfallfahrzeugen fallen Maßnahmen vom Ausbeulen von Blechen bis hin zum Richten von Fahrwerken und Rahmen an.
- Prüfende Tätigkeiten fallen bei der Kontrolle, Prüfung sowie Vermessung von verbauten Elementen, Systemen und Sicherungseinrichtungen an oder bei der Untersuchung belastungs- und verschleißintensiver Bereiche. Funktionsprüfungen und Fehlerdiagnosen gehören ebenfalls dazu.
- Organisatorische Tätigkeiten werden überwiegend im Büro durchgeführt. Hierunter fallen Kalkulationen, Kostenvoranschläge und die Dokumentation der durchgeführten Arbeiten, aber auch die Kommunikation mit Kunden.
Die Aufgaben eines Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers sind also komplex. Damit er sie bearbeiten kann, hat er sich mit Vorgesetzten und Kollegen abzusprechen. Oft ist auch der Kundenkontakt notwendig. Wichtig für die Teamarbeit und die Außendarstellung gegenüber Kunden sind ausreichende Kommunikationsfähigkeiten und ein ansprechendes Sozialverhalten. Zeitliche Flexibilität ist gefordert, wenn eine Autowerkstatt, ein Truck-Service-Center, eine Spedition oder ein Verkehrsbetrieb wie ein Busunternehmen der Arbeitgeber ist. Hier können auch Wochenenddienste wie Bereitschaften fällig werden, beispielsweise beim Abschleppdienst oder bei Notfallreparaturen.
Als berufsrelevante Voraussetzungen für die Tätigkeit als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker können damit diese Punkte gelten:
- technisches Verständnis und Interesse an Fahrzeugen;
- rasche Auffassungsgabe;
- räumliches Denkvermögen;
- handwerkliches Geschick und Vorliebe für praktische Tätigkeiten;
- selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise;
- gute feinmotorische Fähigkeiten;
- Sorgfalt und Präzision;
- Konzentrationsfähigkeit;
- Kraft und Ausdauer;
- Kenntnis der einschlägigen Normen, der Technischen Regeln und der gesetzlichen Sicherheitsvorgaben;
- robuste Gesundheit;
- Teamfähigkeit und sprachliche Kompetenz;
- zeitliche Flexibilität.
Trotz der vielfältigen Ansprüche an einen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ist ein Schulabschluss aus rechtlicher Sicht keine Voraussetzung für die Ausbildung. In der Praxis wird allerdings meist ein Haupt- oder Realschulabschluss bzw. die Mittlere Reife verlangt. Das Datensystem Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) liefert jedes Jahr konkrete Zahlen.
2023 stellten Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik – sie werden in handwerklichen Betrieben ausgebildet – mit mehr als 900 Azubis die größte Gruppe. Jeweils etwas mehr als 40 Prozent von ihnen hatten einen Hauptschulabschluss bzw. die Mittlere Reife, 12 Prozent besaßen die Hochschulreife. In der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik gab es ca. 340 Ausbildungsanfänger im Handwerk und rund 80 in Industrie und Handel. Im Handwerk hatten jeweils gut 40 Prozent einen Haupt- oder Realschulabschluss und etwas mehr als 10 Prozent die Hochschulreife. In Industrie und Handel besaßen 30 Prozent einen Hauptschulabschluss, fast 60 Prozent die Mittlere Reife und mehr als 10 Prozent die Hochschulreife. Die Fachrichtung Caravan- und Reisemobiltechnik war mit 21 Azubis schwach vertreten. Haupt- und Realschulabschlüsse waren mit knapp 30 bzw. 40 Prozent in den Ausbildungsbetrieben von Industrie, Handwerk und Handel gleich vertreten, der Anteil der Azubis mit Hochschulreife lag etwa zwischen 25 und 30 Prozent.
Wie läuft die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker ab?
Wer Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker werden möchte, muss eine dreieinhalbjährige duale Ausbildung in Handwerk, Industrie oder Handel durchlaufen. Dabei stehen zwei Prüfungen an: Nach gut der Hälfte der Ausbildung, am Ende des zweiten Lehrjahrs, ist eine Zwischenprüfung als erster Teil der gestreckten Abschlussprüfung abzulegen. Dieser Leistungsnachweis ist für alle drei Fachrichtungen der angehenden Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker gleich, da die entsprechende Spezialisierung erst im dritten Lehrjahr erfolgt. Der zweite Teil der Abschlussprüfung folgt am Ende der Ausbildungszeit und legt den Schwerpunkt auf die jeweilige Fachrichtung. Mit dem Bestehen dieser Prüfung ist die Ausbildung beendet.
Die Ausbildung im dualen System aus ausbildendem Unternehmen und Berufsschule ist für die Azubis kostenlos. Die Berufskleidung und die persönliche Schutzausrüstung – wie Sicherheitsschuhe, Gehörschutz und Arbeitshandschuhe – sowie Lernmittel werden vom Ausbildungsbetrieb gestellt. Fallen Beherbergungs- oder Fahrtkosten an, etwa bei Berufsschulblöcken oder betriebsübergreifenden Lehrgängen wie Schweißkursen, übernimmt auch diese die ausbildende Firma. Wer als Azubi umziehen muss, um die Ausbildung aufzunehmen, kann unter Umständen bei der Bundesagentur für Arbeit eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Förderung erhalten.
In der Berufsschule werden allgemeinbildende und fachspezifische Inhalte vermittelt, an maximal zwei Tagen pro Woche zu normalen Schulzeiten oder in jeweils mehrwöchigen Unterrichtsblöcken an auch weiter entfernten Schwerpunktschulen. Fächer wie Deutsch und Englisch sowie Wirtschaft, Gesellschafts- oder Sozialkunde stehen also genauso auf dem Lehrplan wie die berufliche Theorie. Dabei sind die vermittelten Inhalte in den ersten beiden Ausbildungsjahren bei den drei Fachrichtungen der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker identisch: Zu den Themen gehören die Wartung von Fahrzeugen, die Prüfung einfacher Baugruppen und Systeme, die Diagnose von Funktionsstörungen und der Austausch defekter Teile. Ein weiteres Fachgebiet sind Umrüstarbeiten inklusive entsprechender Planung sowie die Fertigung von Teilen aus verschiedenen Werkstoffen. Zudem liegen Schwerpunkte auf der Installation und Instandhaltung von komplexeren Baugruppen wie Fahrwerk und Bremsen oder elektrischen und elektronischen Systemen.
Der erste Teil der Ausbildung endet mit der sogenannten „gestreckten Abschlussprüfung“. Danach beginnt die Spezialisierung im gewählten Fachgebiet. Künftige Karosserie- und Fahrzeugbauer lernen nicht nur, wie Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten hergestellt, sondern auch, wie sie umgebaut, aus- und umgerüstet, instand gehalten und restauriert werden. Vermittelt wird ebenso, welche Funktionen Fahrzeugkomponenten wie Assistenz-, Hilfs-, Zusatz- und Sicherheitssysteme sowie Zubehörteile in Fahrzeugen haben und wie diese montiert und installiert, gewartet und instand gesetzt werden. Wer Karosserieinstandhaltung als Schwerpunkt gewählt hat, befasst sich ausgiebig mit der Analyse und der Bewertung von Fahrzeugschäden und den Möglichkeiten der Reparatur und der Behebung von Defekten. Diagnosen sowie Techniken des Demontierens, Umformens und Montierens stehen hier im Vordergrund, zusammen mit der Aufbereitung und dem Schutz von Oberflächen. Im Bereich Caravan- und Reisemobiltechnik reichen die Lernfelder vom Fertigen der Aufbauten über die Gestaltung der Inneneinrichtung bis zur Installation der „Haustechnik“. Dazu kommen die Instandhaltung aller Komponenten sowie die Wartung und Pflege von Karosserie, Fahrgestell und Aufbau.
Die praktische Ausbildung im ausbildenden Unternehmen zielt darauf ab, die Azubis zur zunehmend selbstständigen Bearbeitung aller üblicherweise in diesem Beruf anfallenden Aufgaben zu befähigen. Grundlagen sind das Bedienen von Fahrzeugen und Systemen, der Einsatz von Arbeitsmitteln zum Messen und Prüfen sowie einfache handwerkliche Tätigkeiten beim Fertigen von Werkstücken. Darauf aufbauend folgen in den ersten beiden Lehrjahren die Durchführung von Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten sowie die Diagnose von Fehlern und Störungen. Dann wird das Instandsetzen von Fahrzeugen gelernt. Typische Tätigkeiten sind die Demontage, die Reparatur und die Montage von Bauteilen, Baugruppen und Systemen sowie die Anfertigung von Karosserie- und Fahrzeugbauteilen als Einzelstücken. Die ersten beiden Ausbildungsjahre schließen mit der rechtssicheren Außerbetriebnahme und Inbetriebnahme von fahrzeugtechnischen Systemen ab.
Bei der im dritten Ausbildungsjahr folgenden Spezialisierung gibt es für angehende Karosserie- und Fahrzeugbauer drei aufeinander aufbauende Schwerpunkte. Basis sind die Konstruktion und die Herstellung von Karosserieteilen und Baugruppen sowie die Anfertigung von Schablonen für Klein(st)serien. Es folgen der Auf- und Umbau sowie das Nachrüsten von Karosserien und Fahrgestellen. Den Abschluss bildet die Ausrüstung des Fahrzeugs mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen. Weitere Themen sind die Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung sowie die Wartung, Instandhaltung und Reparatur inklusive der Abschlusskontrolle und der Übergabe des Fahrzeugs an die Kundschaft. Auch bei der Karosserieinstandhaltung gibt es drei aufeinander aufbauende Hauptthemen. Zunächst stehen die Sichtprüfung und die Diagnose zur Feststellung und Beurteilung von Schäden am Fahrzeug sowie die Kalkulation der Reparaturkosten an. Es folgen die Arbeiten zur Reparatur und Instandsetzung von Karosserien, Aufbauten, Fahrgestellen und Fahrwerken. Dabei wird vermittelt, wie Bauteile und Baugruppen ersetzt, Innenverkleidungen aus- und eingebaut sowie Lenksysteme und Rahmenteile gerichtet werden. Ein weiters Thema ist der Korrosionsschutz. Zum Abschluss kommen das Instandsetzen und Herstellen von vernetzten Systemen sowie das Um- und Nachrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen dazu. Kern des Fachgebiets Caravan- und Reisemobiltechnik ist das Konzipieren, Konstruieren und Herstellen von Aufbauten sowie das Ein- und Umbauen von Bauteilen und -gruppen am Fahrzeug und in der Innenausstattung. Dazu kommen Prüf-, Pflege-, Wartungs- und Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten an mechanischen, elektrischen und vernetzten elektronischen Systemen sowie die Behebung von Schäden.
Unabhängig von der Fachrichtung erfolgen während der gesamten Lehrzeit Unterweisungen zu Arbeitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit. Eine herausragende Bedeutung haben dabei die Elektrosicherheit, da an Hochvoltanlagen der Fahrzeugelektrik gearbeitet wird, sowie die Verkehrssicherheit, damit die umgebauten oder reparierten Fahrzeuge straßenverkehrstauglich sind. Daher stehen auch Technische Regeln und Normen sowie rechtliche Bestimmungen zur Verkehrssicherheit auf dem Lehrplan. Auch ein Sachkundenachweis für Tätigkeiten mit fluorierten Treibhausgasen kann nötig werden, wenn Arbeiten an Geräten anfallen, die diese Stoffe enthalten – zum Beispiel Kühlaggregate, Klimaanlagen oder Löschvorrichtungen. Außerdem muss der Betrieb dafür zertifiziert sein, diese Arbeiten auszuführen.
Wie viel verdient ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker?
Wer im dualen System ausgebildet wird, hat gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) Anrecht auf eine angemessene Ausbildungsvergütung (§ 17 Absatz 1 und 2 BBiG). Vom Gesetzgeber vorgesehen ist eine Mindestvergütung von 682 Euro brutto monatlich im ersten Lehrjahr, wenn die Ausbildung zwischen dem 01.01.2025 und dem 31.12.2025 angetreten wird. In jedem weiteren Ausbildungsjahr gibt es Aufschläge auf diesen Grundbetrag: Im zweiten, dritten und vierten Jahr gibt es ein Plus von 18, 35 bzw. 40 Prozent. Wer im September 2025 eine Ausbildung mit der Mindestvergütung beginnt, erhält im vierten Lehrjahr mindestens 955 Euro brutto im Monat.
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker erhalten in der Regel mehr als die gesetzliche Mindestvergütung – unabhängig von der gewählten Fachrichtung. Große Unterschiede bestehen allerdings in der (tariflich vereinbarten) Vergütung zwischen Handwerks- bzw. Gewerbebetrieben einerseits und Industrieunternehmen anderseits: Reparaturwerkstätten oder Autohändler zahlen deutlich weniger als Hersteller von Kraftfahrzeugen. Außerdem gibt es größere regionale Unterschiede, da in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Tarifverträge gelten.
Im Kraftfahrzeuggewerbe liegt die tarifliche Mindestvergütung im ersten Lehrjahr zwischen rund 760 und 1.100 Euro brutto im Monat, je nach Bundesland bzw. Tarifgebiet. Im vierten Jahr der Ausbildung erhalten die Azubis zwischen gut 950 und etwas mehr als 1.320 Euro als Monatsbrutto. Die höchsten Vergütungen werden in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen gezahlt: Im ersten Lehrjahr überschreiten sie bereits die Grenze von 1.000 Euro brutto im Monat. Am unteren Ende der Skala befinden sich mit weniger als 800 Euro Monatsbrutto Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz. Im vierten Lehrjahr verschiebt sich die Rangfolge, aber Baden-Württemberg bleibt mit einem monatlichen Bruttobetrag von mehr als 1.320 Euro Spitzenreiter, die Schlusslichter mit weniger als 1.000 Euro Monatsbrutto sind Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
In der Metall- und Elektroindustrie beginnt die tarifliche Vergütung im ersten Ausbildungsjahr dagegen bei rund 1.200 Euro brutto im Monat und reicht bis fast 1.340 Euro Monatsbrutto. Im vierten Jahr der Ausbildung liegen die monatlichen Bruttoentgelte dann zwischen rund 1.420 Euro und 1.540 Euro.
Auch die Gehälter nach dem Abschluss der Ausbildung sind abhängig von der Branche und der Region – und damit von den geltenden Tarifverträgen – und der Größe des Arbeitsgebers. Konkrete Angaben sind daher nicht möglich. Tendenziell liegen Einstiegsgehälter zwischen 1.800 Euro brutto monatlich in einem kleinen, nicht tarifgebundenen Handwerksbetrieb und 2.800 Euro Monatsbrutto in einem tariflich gebundenen Großunternehmen der Metall- und Elektroindustrie. Eingearbeitete Gesellen erhalten üblicherweise rund 2.000 bis 2.400 Euro brutto im Monat im Handwerk und 3.300 Euro bis 3.540 Euro Monatsbruttoentgelt in der Industrie. Mit steigender Berufserfahrung können dann bis etwa 4.400 Euro brutto im Monat als Grundentgelt erreicht werden. Dazu können dann noch Sonderleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Erfolgsprämien kommen.
Wie kann ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker aufsteigen?
Ständig kommen neue Automodelle auf den Markt. Hybrid- und Elektrofahrzeuge haben bereits einen hohen Marktanteil, autonome Fahrzeuge werden serienreif. Elektronische Helfer wie Assistenz-, Sicherheits- und Notrufsysteme sind Stand der Technik und werden kontinuierlich zu neuen Arten von programmierbaren oder autonomen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen weiterentwickelt. Car-Infotainment-Systeme sowie die Vernetzung von Fahrzeugen mit den Herstellern sind Standards und an der Car-to-Car-Kommunikation zur Verkehrsbeeinflussung wird intensiv geforscht. Camping und Caravaning liegen voll im Trend und der Gesetzgeber verkündet mehr oder weniger regelmäßig Änderungen der Straßenverkehrsregeln. Außerdem werden immer wieder neue Werkstoffe und Werkstoffkombinationen mit ungewöhnlichen Materialeigenschaften eingesetzt und additive Herstellungsverfahren wie der 3-D-Druck etablieren sich. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker müssen auf diese Veränderungen reagieren und sich über ihr gesamtes Berufsleben weiterbilden, um den Überblick zu behalten und aktuell zu bleiben. Anpassungsweiterbildungen sind hier essenziell, um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können. Solche beruflichen Anpassungen werden typischerweise im Bereich Kraftfahrzeugtechnik und Kraftfahrzeuginstandhaltung angeboten, wobei viele Spezialisierungen möglich sind – von Motortechnik und Hydraulik/Pneumatik bis Elektrik/Elektronik und Sicherheitstechnik. Weitere wichtige klassische Themen sind beispielsweise Metallbe- und -verarbeitung, Schweiß-, Füge- und Trenntechniken, Korrosionsschutz oder Qualitätsprüfung. Blickt man in die Zukunft, wird der Einsatz von Datenbrillen für Augmented-Reality-Anwendungen sowie das 3-D-Laserscanning zur Vermessung von Fahrzeugteilen oder als „LiDAR“ (Light Detection and Ranging) zur 3-D-Laservermessung von Abständen vom fahrenden Auto aus interessant. Schulungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltschutz oder Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz können die fachspezifischen Inhalte ergänzen.
Aufstiegsweiterbildungen bieten die Möglichkeit, sich höher zu qualifizieren und anspruchsvollere Positionen mit mehr Verantwortung einzunehmen. Direkt auf der Ausbildung und der Berufserfahrung bauen Schulungen in Richtung Techniker oder Meister auf. Bei der Technikerweiterbildung kann beispielsweise zwischen den Fachrichtungen Karosserie- und Fahrzeugbautechnik sowie Kraftfahrzeugtechnik gewählt oder auch der REFA-Techniker angestrebt werden. Wird eine Meisterschule besucht, sind Abschlüsse als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister, zum Kraftfahrzeugtechnikmeister oder Industriemeister Metall möglich. Wer sich auf kaufmännischem Gebiet weiterentwickeln möchte, kann sich zum Technischen Fachwirt oder zur Fachkraft für kaufmännische Betriebsführung ausbilden lassen. Beide Qualifikationen eröffnen Wege zum Beispiel in den Vertrieb, den Einkauf, die Buchhaltung oder eine Position in die kaufmännische Geschäftsführung. Andere Möglichkeiten ergeben sich durch Qualifizierungen zur Fachkraft Caravantechnik oder zur Fachkraft für innovative Fahrzeugaufbereitung, zum Konstrukteur oder Ausbilder.
Wer sich auf eine Führungsfunktion vorbereiten möchte, sollte die fachlichen Spezialisierungen durch Seminare erweitern, die die Soft Skills stärken. Themen hier sind zum Beispiel Gesprächsführung, Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation und -motivation oder Führung.
Mit einem (Fach-)Abitur oder einem Meisterbrief ist auch ein Hochschulstudium möglich. Um die erlernten Ausbildungsinhalte und die praktische Erfahrung im Beruf umfassend zu ergänzen und zu erweitern, bieten sich Studiengänge wie Fahrzeugtechnik, Elektromobilität, Batterietechnik, Maschinenbau oder Konstruktionstechnik an. Wer mehr kaufmännisch interessiert ist, kann ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens aufnehmen. Mit dem Abschluss als Bachelor oder Master ergeben sich viele berufliche Perspektiven in der Konstruktion, der Entwicklung, der Produktion oder im Vertrieb.
Auch der Weg in die Selbstständigkeit steht Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikern aller Fachrichtungen offen, wenn sie sich nach einer bestandenen Meisterprüfung in die Handwerksrolle eintragen lassen. Dieser formale Akt ist die Voraussetzung dafür, einen eigenen Betrieb zu eröffnen und damit Unternehmer zu werden. Hier sind Geschäftsmodelle von der Reparaturwerkstatt über die Oldtimerrestauration bis hin zum Ausstatter von Caravans, Wohn- und Reisemobilen möglich.
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Torsten Klanitz
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