Montageleiter


Montageleiter Aufgaben und Gehalt

Was ist ein Montageleiter?

Ein Montageleiter ist ein Manager im Blaumann. Ob an der Fertigungsstraße seines Arbeitgebers, bei der Installation von Maschinen bei der Kundschaft, an Großbaustellen bei der Einrichtung von schwerem Arbeitsgerät oder bei der Ausstattung von Gebäuden mit der notwendigen Haustechnik: Er leitet als technische Fach- und Führungskraft ein Team aus Monteuren und Mechanikern an und packt, wenn es nötig ist, auch selbst mit an.

Bei aller Vielfalt der zu montierenden Produkte, Geräte, Maschinen, Anlagen und sonstigen Einrichtungen: Als Manager plant, kalkuliert, koordiniert und überwacht der Montageleiter die Montagearbeiten, die sein Team durchführt. Er ist verantwortlich für den Personaleinsatz und sorgt dafür, dass benötigte Bauteile und Materialien in der erforderlichen Menge und Qualität zum vorgesehenen Zeitpunkt und zum angemessenen Preis am richtigen Ort vorhanden sind. Er leitet die Montagetätigkeiten, führt auch Mitarbeiter aus Fremdfirmen, steuert den Einsatz von Geräten und delegiert Maßnahmen zur (Ab-)Sicherung der Montagestelle. Seine Tätigkeit endet erst mit der Fertigstellung und der Abnahme durch den Auftraggeber. Sollten Mängel in der Ausführung festgestellt werden, wird er mit deren Behebung betraut.

Ein Montageleiter hat sich meist entweder nach einer technischen oder handwerklichen Ausbildung mit viel Berufserfahrung und Weiterbildungen für diese Führungsposition qualifiziert oder ist sogar ein studierter Ingenieur. Je nach Branche und Einsatzgebiet reicht das Spektrum vom Anlagen-, Apparate- und Fahrzeugbau über die Elektrotechnik und den Hoch- und Tiefbau bis zum Schwer- und Sondermaschinenbau und die Ver- und Entsorgungstechnik. Dabei wird er nicht nur bei Neubauten und Erstinstallationen eingesetzt, sondern auch bei Aus- oder Umbaumaßnahmen. Da die Arbeit oft vor Ort beim Kunden stattfindet, sollte der Montageleiter reisefreudig sein. Fremdsprachenkenntnisse sind ein absolutes Muss, wenn er „auf Montage“ auch längere Zeit im Ausland verbringt.


Welche Aufgaben hat ein Montageleiter?

Ein Montageleiter ist eine technische Fachkraft mit Führungsaufgaben und oft auch Budgetverantwortung. Als Arbeitgeber kommen Industrieunternehmen als Hersteller unterschiedlichster Produkte sowie Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen in Betracht. Dennoch lässt sich branchenübergreifend zusammenfassen: Der Montageleiter hat die Aufgabe, die termingetreue und budgetkonforme Montage mechanischer, elektrischer und elektronischer Komponenten, Geräte und Anlagen durch die von ihm geführten Mitarbeiter zu gewährleisten.

Im Rahmen der Auftragsbearbeitung und Arbeitsvorbereitung erarbeitet er Pflichtenhefte, Personalpläne, Arbeits- und Prüfanweisungen. Er stellt die korrekte Abwicklung sicher, indem er ein Team von Mitarbeitern anleitet, die Bereitstellung des benötigten Materials veranlasst, den fachgemäßen Zusammenbau der Einzelelemente beaufsichtigt und das Qualitätsmanagement übernimmt. Als Teamleiter stellt er Einsatz- und Schichtpläne auf, unterweist seine Mitarbeiter in relevanten Aspekten der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes und kontrolliert die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeits- und auch Umweltschutzmaßnahmen. Sind Dienstleister aus Fremdfirmen tätig, übernimmt er deren Einweisung und überwacht die Ausführung der Arbeiten. Bei alledem ist es gleichgültig, wo die Montagearbeiten durchgeführt werden: in der Fertigungshalle seines Arbeitgebers, beim Kunden oder auf einer Baustelle.

Die Aufgaben eines Montageleiters umfassen damit unter anderem:

  • Projektplanung und Arbeitsvorbereitung;
  • Budgetierung von Montagearbeiten;
  • Mitarbeiterführung und Einsatzplanung;
  • Überwachung der Montagetätigkeiten;
  • Einweisung und Überwachung von Dienstleistern;
  • Qualitätskontrolle;
  • Arbeitsschutz;
  • Einhaltung von Terminen;
  • Kooperation mit Überwachungs- und Genehmigungsbehörden;
  • Beratung der Kunden;
  • Dokumentation der Arbeitsergebnisse.

Welche Kompetenzen braucht ein Montageleiter?

Ein Montageleiter ist als „Manager im Blaumann“ Fach- und Führungskraft. Er muss technisches Fachwissen mit sozialen Kompetenzen vereinen und dabei sowohl finanzielle als auch rechtliche Vorgaben beachten. Entsprechend groß ist das Spektrum an geforderten Fähig- und Fertigkeiten.

Als Techniker muss er mit den Maschinen, Anlagen und Einrichtungen, deren Montage er anleitet, vertraut sein und deren Aufbau und Funktionsweise sowie die Materialien und Eigenschaften der verbauten Einzelteile kennen. Für ihn gehört es zum täglichen Geschäft, Baupläne zu lesen und umzusetzen und selbst Montagepläne anzufertigen. Er plant den Ablauf der Arbeiten unter Beachtung der technischen Regelwerke und einschlägigen Normen und sorgt dafür, dass auf der Bau- oder Montagestelle kein Stillstand eintritt – wegen Personal- oder Materialmangels. Außerdem ist er zuständig für die Qualitätssicherung und setzt Bestimmungen zum Umweltschutz um.

Soziale Kompetenzen sind gefragt in seiner Führungsrolle, aber auch bei der Kommunikation mit der Kundschaft, mit Dienstleistern und Vertretern amtlicher Stellen. Als Teamleiter muss er den Einsatz seiner Mitarbeiter planen, sie motivieren, anweisen und beaufsichtigen. Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen sind aber auch bei der Abstimmung der Arbeiten mit anderen Abteilungen, Gewerken oder Fremdfirmen nötig. Zudem sollte er arbeitsrechtliche Bestimmungen kennen und auf Aspekte der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes achten und vermitteln – beispielsweise mit Unterweisungen.

Die kaufmännische Seite besteht aus der Einhaltung der Rahmenbedingungen im Hinblick auf Termine und Finanzen. Der Montageleiter muss die Kosten für die Auftragsbearbeitung kalkulieren können und ist verantwortlich für die Einhaltung des vorgegebenen oder abgesprochenen Budgets.

Da die Montagetätigkeiten oft bei der Kundschaft oder auf Baustellen stattfinden, ist Mobilität und die Bereitschaft zu – auch längeren – Dienstreisen essenziell. Da bei vielen Maschinen- und Anlagenbauern die Produkte auch in das Ausland verkauft und dort vor Ort montiert bzw. eingerichtet werden, sind zudem Fremdsprachenkenntnisse wichtig.

Die Spanne an notwendigen Kompetenzen für die Arbeit als Montageleiter umfasst daher unter anderem folgende Punkte:

  • sehr gutes technisches Verständnis durch Ausbildung oder Studium (beispielsweise in den Bereichen Hoch-/Tiefbau, Ausbau, Metall-/Anlagen-/Fahrzeug-/Maschinenbau, Elektrotechnik, Gebäudetechnik oder Ver- und Entsorgungstechnik);
  • Organisationstalent;
  • Fähigkeiten zur Planung, Einrichtung und Auflösung der Montage- bzw. Baustelle;
  • Arbeitsvorbereitung;
  • Personaleinsatzplanung;
  • Materialflussplanung;
  • Arbeitsrecht und Personalwirtschaft;
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung;
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung;
  • Kalkulation / Kosten- und Leistungsrechnung;
  • Führungsstärke, Durchsetzungsvermögen;
  • kommunikative Fähigkeiten;
  • Problemlösungskompetenz;
  • Reisebereitschaft;
  • Fremdsprachenkenntnisse.

Wie wird man Montageleiter?

Montageleiter ist weder ein klassischer Ausbildungsberuf noch ein Studienabschluss – aber der Zugang ist über beide Wege möglich. Eine gute Basis ist eine technische Ausbildung in der Industrie, im Handwerk, im (Bau-)Gewerbe oder in einem Dienstleistungsbetrieb. Auf dieser aufbauend kann die Position des Montageleiters über Aufstiegsweiterbildungen – üblich ist die Meisterprüfung – und entsprechende Berufserfahrung erreicht werden. Auch ein technisches Studium qualifiziert prinzipiell für diese Position – aber auch hier sind letztlich Praxis- und Führungserfahrung sowie einschlägige Fortbildungen weitere Voraussetzungen.

  • Ausbildung: Eine abgeschlossene duale Ausbildung in einem Metall- oder Elektroberuf in Handwerk oder Industrie ist oft die Grundlage für den Aufstieg zum Montageleiter. Schlosser, Elektriker sowie Mechaniker unterschiedlichster Art oder Mechatroniker haben gute Chancen, sich nach einer mindestens einjährigen Berufspraxis über darauf aufbauende Aufstiegsweiterbildungen weiter zu
  • Aufstiegsweiterbildungen: Diese fachlichen Vertiefungen und Ergänzungen bieten den Einstieg in Führungspositionen.

Der Abschluss als technischer Fachwirt ist mit dem geringsten Aufwand verbunden. Diese Qualifizierungsmaßnahme ist berufsbegleitend und dauert, je nach Anbieter, zwischen vier Monaten und zwei Jahren.

Die Weiterbildung zum geprüften Techniker ist aufwendiger. Als zweijährige berufsbegleitende Maßnahme führt sie beispielsweise zum Abschluss „Geprüfter Industrietechniker (IHK)“. Den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ erlangt man an einer Technikerschule in zwei Jahren Vollzeit- oder in drei bis vier Jahren Teilzeitunterricht. Hier sind rund 80 Spezialisierungen möglich.

Ebenso lange dauert die kaufmännische Fortbildung zum Betriebswirt an einer Fachschule. Auch hier gibt es rund 30 Spezialisierungsmöglichkeiten.

Der oft für Montageleiter übliche Meistertitel kann nach einer zweijährigen Weiterbildung an einer Meisterschule erworben werden.

  • Studium: Ein Fachabitur, aber auch ein Meisterbrief und natürlich das Abitur berechtigen zu einem Studium an einer Fachhochschule bzw. Universität. Der technischen Ausrichtung der Position des Montageleiters wird am ehesten eine Ingenieurdisziplin als Studiengang gerecht – Maschinenbau, Anlagen- und Fertigungstechnik, Elektrotechnik, aber auch das Bauwesen sind gefragte Bereiche. Wer mehr Wert legt auf Betriebswirtschaft und Personalwesen, sollte stattdessen ein Wirtschaftsingenieurstudium anstreben. Der Bachelor-Abschluss ist nach sechs bis sieben Semestern Regelstudienzeit möglich, der Master-Abschluss nach weiteren mindestens zwei, oft vier bis sechs Semestern.
  • Fortbildung: Ein Abschluss als Techniker, Meister, Bachelor, Master oder sogar eine Promotion sind gute Voraussetzungen, reichen aber meist nicht aus. Die Position als Montageleiter verlangt nach Berufserfahrung und wird meist nur an (Nachwuchs-)Führungskräfte mit Projekterfahrung und Personalverantwortung vergeben. Qualifizierungsmaßnahmen können die Wartezeit abkürzen. Verschiedene Institute und Institutionen bieten – mehrtätige – Seminare zur Fortbildung von Fach- und Führungskräften an, die teilweise zur Zertifizierung „geprüfter Montageleiter“ in einem bestimmten Fachbereich führen.

Wie viel verdient man als Montageleiter?

Montageleiter arbeiten überall dort, wo Geräte, Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen oder auch Gebäude eingerichtet, aufgestellt, zusammen-, um- oder ausgebaut werden – von der Abwasseranlage bis zur Zerspanungsmaschine, an der eigenen Fertigungsstraße, auf dem Betriebsgelände eines Kunden oder auf einer Baustelle. Vom Handwerker, der den Einbau der Klimatechnik im Neubau anleitet, bis zum promovierten Maschinenbauingenieur, der fern der Heimat bei einem Auslandseinsatz den Aufbau und die Inbetriebnahme einer Tunnelbohrmaschine und der dazugehörigen Förderbandanlage überwacht, ist alles dabei. Entsprechend groß ist die Spannweite bei den Gehältern. Trotz des großen Spektrums an Einsatzfeldern und auch unterschiedlich qualifizierender Zugänge zum Beruf haben alle Montageleiter eines gemeinsam: Es handelt sich immer um die Position einer Führungskraft – mit entsprechenden Verdienstmöglichkeiten.

Die Spanne der durchschnittlichen Gehälter reicht von rund 3.300 Euro Monatsbrutto, also knapp 40.000 Euro brutto im Jahr, bis zu gut 4.900 Euro brutto im Monat, also einem Jahresbrutto von rund 59.000 Euro. Über alle Qualifikationen, Branchen und Einsatzbereiche hinweg liegt der Durchschnitt bei gut 3.800 Euro brutto im Monat, das heißt 46.000 Euro brutto im Jahr. Einsteiger in handwerklichen Berufen oder in der Fließbandfertigung von wenig komplexen Geräten beginnen teilweise mit weniger als 2.500 Euro brutto im Monat oder knapp 30.000 Euro Jahresbrutto. Besserverdiener liegen bei ca. 5.500 Euro Monatsbrutto und damit 66.000 Euro brutto im Jahr.

Auch bei Montageleitern hängt das monatliche Einkommen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören:

  • die Branche;
  • die Unternehmensgröße;
  • der Unternehmensstandort;
  • die Berufserfahrung;
  • Zusatzfähigkeiten.

Faktor Branche

Den größten Bedarf an Montageleitern haben die Industrie und die Bauwirtschaft. In der Industrie leiten sie oft die Fertigung an einer bestimmten Produktionsanlage, in der Baubranche sind sie meist mit der Montage von Hausfassaden oder der Installation der Gebäudetechnik beauftragt.

Bevorzugte Branche ist die Metallindustrie mit dem Maschinen- und Anlagenbau sowie dem Fahrzeugbau und der Automobilindustrie, gefolgt von der Elektroindustrie. Hier werden tendenziell die höchsten Gehälter gezahlt – oft deutlich mehr als 4.000 Euro brutto monatlich, auch bedingt durch die meist vorhandene Tarifbindung der Arbeitgeber. Die Bauwirtschaft, speziell die eher handwerklich ausgerichtete Gebäudetechnik, liegt bei den Gehältern meist darunter, oft bei 3.300 Euro Monatsbrutto.

Faktor Unternehmensgröße

Je größer das Unternehmen, desto vielgestaltiger sind die Fertigungsstraßen und oft auch die Produkte, die montiert werden. Ein großes Industrieunternehmen hat damit mehr Bedarf an Montageleitern als ein Mittelständler oder gar ein Handwerksbetrieb – und zahlt daher auch besser. Zudem sind Großunternehmen oft international tätig, mit entsprechenden Auslandseinsätzen der Montageleiter und hohen Vergütungen, die den Durchschnittsverdienst anheben. Dazu kommt, dass die meisten großen und mittleren Unternehmen an Tarifabschlüsse gebunden sind – was den Arbeitnehmern bessere Gehälter als in Kleinunternehmen sichert und auch Zusatzleistungen gewährt.

Die Abhängigkeit des Monatsbruttogehalts von der Unternehmensgröße zeigt sich in folgenden Zahlen:

  • bis 500 Mitarbeiter = ca. 3.100 €
  • 501 bis 1.000 Mitarbeiter = ca. 3.800 €
  • 1.001 bis 5.000 Mitarbeiter = ca. 4.600 €
  • mehr als 5.000 Mitarbeiter = ca. 5.000 €

Faktor Unternehmensstandort

Standortfaktoren wie die Wirtschaftskraft einer Region, die Lebenshaltungskosten dort, die Verkehrsanbindung oder die Attraktivität und der Freizeitwert beeinflussen auch die Höhe des Bruttogehalts. Je nach Bundesland unterscheiden sich die Einkommen, auch bei gleichwertiger Arbeit. Eine Tendenz zeigt sich dabei immer wieder: Die Gehälter – in den Flächenländern – nehmen im Uhrzeigersinn von Süden über Westen und Norden nach Osten ab.

Dieser Trend ist auch bei den Montageleitern eindeutig. Das durchschnittliche Monatsbrutto von Montageleitern in der Industrie – das im Bauwesen oder im Handwerk weicht oft 15 bis 20 Prozent nach unten ab – liegt in Baden-Württemberg und Hessen bei rund 4.650 Euro, gefolgt von Bayern und Hamburg mit etwas über 4.500 Euro. In Nordrhein-Westfalen wird mit 4.350 Euro geringfügig besser gezahlt als in Rheinland-Pfalz mit gut 4.200 Euro. Das obere Mittelfeld bilden das Saarland und Bremen mit je 4.100 Euro und Berlin mit gut 4.000 Euro. Dagegen fallen Niedersachsen mit 3.950 Euro und Schleswig Holstein mit 3.800 Euro schon unter die 4.000 Euro-Marke. In den östlichen Bundesländern sind die Gehälter mit Abstand am niedrigsten und liegen zwischen 3.500 in Thüringen und knapp 3.300 in Mecklenburg-Vorpommern.

Faktor Berufserfahrung

Alle Montageleiter sind Fachkräfte mit Berufs- und meist auch Führungserfahrung. Neulinge in der Leitungsfunktion gelten als Führungskräftenachwuchs und werden entsprechend weniger gut entlohnt. Unterschieden wird zudem nach der Position, in der sie Berufs-, Projekt- und Führungserfahrung gesammelt haben, nach dem (tariflich bedeutsamen) Berufs- bzw. Dienstalter und nach der Anzahl der Mitarbeiter, die sie anleiten. Das wirkt sich auf das Gehalt aus.

Als Durchschnittswerte für Monatsbruttogehälter in Deutschland können gelten:

  • Berufsanfänger: ca. 3.500 €
  • rund 5 Jahre Berufserfahrung: ca. 3.900 €
  • rund 10 Jahre Berufserfahrung: ca. 4.350 €
  • mehr als 10 Jahre Berufserfahrung: ca. 5.400 €

Natürlich sind die Gehälter auch hier abhängig von der Branche, der Unternehmensgröße, dem Standort und dem Einsatzort – Stichwort Auslandsaufenthalte. Die Angaben sind daher nur als grobe Richtwerte zu sehen. Abweichungen von mehreren 100 Euro sind möglich.

Faktor Zusatzfähigkeiten

Auch für Montageleiter, also für Fachkräfte auf Führungsebene, können sich Zusatzfähigkeiten positiv auf die Höhe des Gehalts auswirken. Fachwissen in einem bestimmten Bereich – von Anlagenbau über Industrierobotik bis hin zur Klima- oder Versorgungstechnik – kann für einen Arbeitgeber in der jeweiligen Branche einen Wettbewerbsvorteil bedeuten, der entsprechend honoriert wird. Spezielle Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaft – etwa bei der Festlegung von Kennzahlen, der Kalkulation oder im Controlling –, Personalführung oder Arbeitsrecht können das Spektrum ergänzen. Auch Erfahrungen auf den Gebieten Arbeitsschutz, Qualitätsmanagement und Umweltschutz können sich bezahlt machen.


Weiterbildung für Montageleiter

Weiterbildungen im technischen Sektor sind für Montageleiter ein Muss, um auf dem neuesten Stand der Fertigungstechnik, der Maschinensteuerung oder der Gebäudetechnik zu sein. Auch hier werden die Digitalisierung und die Vernetzung immer wichtiger. Montageleiter müssen dieser Entwicklung folgen und sich auf dem Laufenden halten. Das Themenspektrum reicht dabei von der Produktionstechnik über den Maschinen-, Anlagen und Fahrzeugbau bis hin zur Automatisierungstechnik mit den Bereichen Mess- und Regeltechnik sowie Steuerungssysteme. Für die Montageleitung von Bedeutung sind ebenfalls die Gebiete Anlagensicherheit, Störfallvorsorge sowie Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung.

Neben diesen fachlichen Fortbildungen sind gerade für Führungskräfte auch Weiterbildungsangebote essenziell, die die Führungskompetenzen und die Kommunikationsfähigkeiten verbessen. Hier stehen die Themen Projektmanagement und Prozessmanagement, Gesprächsführung, Mitarbeiterführung, Teamarbeit und Personaleinsatzplanung, Arbeitsrecht, Organisation, Selbstmotivation und Zeitmanagement im Vordergrund.

Weiterbildungen werden von verschiedensten Institutionen angeboten, von Vereinen bis hin zu privaten Hochschulen. Seminare und Schulungen erfolgen meist berufsbegleitend.

Die REFA AG ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015
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