REFA-Award 2018: Brückenschlag zwischen Hochschulen und Praxis


Das REFA-Institut hat den REFA-Award 2018 im Rahmen des REFA-Institutstags am 6. November 2018 in Dortmund vergeben. Erstmalig wurde auch der REFA-Sonderpreis „Wertvolle Impulse für die REFA-Methodenlehre in der digitalen Welt“ verliehen. Details sind im Video auf dem Youtube-Kanal des REFA-Instituts zu finden: https://youtu.be/HdyCbaeFApM

Der REFA-Award würdigte die beste Abschlussarbeit, welche die Methoden und Werkzeuge von REFA eingesetzt hat. In diesem Jahr wurde der REFA-Award an zwei exzellente Bachelor-Arbeiten vergeben:

  • Caner Durgut befasste sich in seiner Bachelor-Arbeit an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften mit dem Thema „Aufbau einer Modellfabrik am Campus Wolfsburg“. Für die Einführung des neuen Curriculums der Studienrichtung Produktion und Umwelt erstellte Durgut ein Konzept für ein neues Labor, in dem die Studierenden die REFA-Methoden, Elemente der Digitalisierung sowie Methoden des Lean Managements praxisnah erlernen können. Die neue Modellfabrik soll insbesondere das Angebot von Zusatzqualifikationen von REFA wie die REFA-Grundausbildung 2.0 und den REFA-Ingenieur für die Studierenden in Wolfsburg ermöglichen.
  • Rainer Hesse erarbeitete seine Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Südwestfalen zum Thema „Konzeptentwicklung zur Steigerung der Produktivität in der Fertigung der Großbatterien“ bei der Voltabox AG. Ziel des Projekts war es, eine effiziente Fertigstellung von Batteriesysteme zu ermöglichen und ein flexibles Arbeitssystem für künftige Systeme zu konzipieren. Hierzu setzte Hesse das REFA-Standardprogramm Arbeitssystemgestaltung ein, das er mit weiteren Methoden wie 5S, der REFA-Zeitstudie oder der Nutzwertanalyse kombinierte. Mit dem neuen Fertigungskonzept konnten erhebliche Produktivitätsvorteile erreicht werden. So wurden z. B. die zurückgelegten Wege im Arbeitssystem um 80 % sowie die Durchlaufzeit um 20 % reduziert.

Erstmalig wurde der Sonderpreis „Wertvolle Impulse für die REFA-Methodenlehre in der digitalen Welt“ verliehen. Dieser würdigte die Bachelor-Arbeit von Neslihan Akyüz an der Universität Paderborn zum Thema „Durchführung einer Simulationsstudie für den Bereich Entfetten/Glühen der thyssenkrupp Rasselstein GmbH im Werk Andernach“. Akyüz führte eine Simulationsstudie mit der Software Matlab/Simulink® durch, um Transparenz hinsichtlich der logistischen Abläufe und Prozesszeiten im Kaltwalzwerk zu schaffen. Für das Simulationsmodell wurden alle Zeitdaten der im Prozess beteiligten Ressourcen benötigt, welche mit Hilfe der REFA-Zeitstudie ermittelt wurden.

Das Bild zeigt die Akteure bei der Verleihung von REFA-Award und Sonderpreis 2018 (v. l. n. r.): Dr.-Ing. Patricia Stock (Leiterin REFA-Institut e.V.), Prof. Dr.-Ing. Heinz-Rainer Hoffmann (Ostfalia Hochschule), Caner Durgut, Rainer Hesse, Neslihan Akyüz, Mario van Hall (thyssenkrupp Rasselstein GmbH), Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser (Vorstand REFA-Institut e.V.)

Weitere Informationen zum REFA-Award sowie zur prämierten Masterarbeit sind auf der Homepage des REFA-Instituts unter http://www.refa-institut.de zu finden.

Auch im kommenden Jahr soll der REFA-Award beim REFA-Institutstag 2019 am 26. November 2018 verliehen werden. Interessenten erhalten weitere Informationen direkt beim REFA-Institut unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

REFA-Institut e.V.
Dr.-Ing. Patricia Stock
0231 9796-211 
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www.refa-institut.de

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