Richtige Entscheidungen brauchen Transparenz


Nur wer weiß, was im Betrieb läuft, kann wirkungsvoll planen und steuern

Transparenz im Betrieb ist die entscheidende Voraussetzung, um Preise kalkulieren, Auftragsdurchlauf- und Lieferzeiten terminieren, Verbesserungspotenziale erkennen, aber auch um gerecht entlohnen zu können. Unternehmerische Entscheidungen mit all ihren Facetten sollten stets auf der Grundlage des realen Betriebsgeschehens getroffen werden. Dies erfordert eine solide Datenbasis über die Kostenstruktur des Unternehmens und über den eingesetzten Zeitaufwand der Akteure.

Obwohl die betriebliche Leistungserstellung noch von weiteren Faktoren beeinflusst wird, ist die aufgewendete Zeit meist die zentrale Bestimmungsgröße. Von ihr hängt es ab, wie lange ein Auftrag dauert und was er kostet. Management, Planer und Steuerer brauchen für ihre Entscheidungen, Dispositionen und Kalkulationen somit verlässliche Zeitdaten aus dem Betrieb.

REFA-Zeitstudien liefern hier die richtigen Daten. Nach einer praxisbewährten, auch von beiden Sozialpartnern getragenen Vorgehensweise werden für das zu untersuchende Arbeitssystem (z.B. ein Arbeitsablauf an einem Arbeitsplatz) zunächst die Randbedingungen wie Arbeitsverfahren und Umgebungseinflüsse geklärt. Anschließend werden die Ist-Zeiten für die zu untersuchenden Arbeitsabläufe, also die tatsächlich von einer Person für die Ausführung ihrer Arbeitsaufgabe benötigte Zeit, erfasst. Durch die Auswertung der Ist-Zeiten werden die Soll- oder Vorgabe-Zeiten ermittelt. Das sind die Zeitdaten, die für die Planung und Steuerung, für Kalkulationen und Entscheidungen herangezogen werden.

Um die Objektivität der Zeitdaten zu gewährleisten, sind bereits bei der Erfassung der Ist-Zeiten individuelle Leistungsschwankungen zu berücksichtigen. Abläufe können je nach ausführender Person unterschiedlich lange dauern und somit unterschiedliche Endergebnisse aufweisen. Die menschliche Leistungsfähigkeit differiert zwischen verschiedenen Personen und auch bei der gleichen Person schwankt sie individuell. So mag sie zum Zeitpunkt der Messung sehr hoch, an anderen Tagen unter anderen Bedingungen aber niedriger sein. Um hier eine möglichst objektive Größe zu finden, erfolgt während der Zeitaufnahme eine Leistungsgradbeurteilung. Sie ist Bestandteil der REFA-Zeitstudie. Ziel ist es, eine „Bezugsleistung“ zu definieren, die alle eingearbeiteten Mitarbeiter unter normalen Bedingungen auf Dauer erreichen können. Diese Bezugsleistung ist Grundlage für die Erarbeitung der Soll-Zeiten.

Bei der Datenerhebung muss der Beobachter gut geschult sein, denn es müssen geeignete Messpunkte und Merkmale gewählt, Einflussgrößen erfasst und nach gründlicher Vorbereitung die Ist-Zeiten aufgenommen und dabei der Leistungsgrad geschätzt werden.

Wie man Zeitstudien professionell vorbereitet und durchführt, erfahren Interessierte im 4-tätigen REFA-SeminarLeistungsgradbeurteilung und Zeitaufnahmetechnik“.

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