Wie geht schlanke Produktion?


Wertstromdesign ist eines der wichtigsten Werkzeuge

Den Wettbewerb um den besten Platz auf den Märkten gewinnt, wer seinen Kunden optimale Produkte und Dienstleistungen bezüglich Qualität, Preis und Verfügbarkeit anbieten kann. Dies gelingt nur, wenn auch der Prozess der Leistungserstellung optimal verläuft. Zu hundert Prozent wertschöpfend muss er sein, jegliche Verschwendungen sind zu vermeiden. Ein hoch gestecktes Ziel, das nach Methoden verlangt, die Missstände erkennen lassen und Konzepte zur Verbesserung bereitstellen.

Wer ganz nach vorne will, muss also eine Basis schaffen, die die Schwachstellen im gesamten Produktionsverlauf erkennen lässt. Toyota hat hierfür ein vorbildliches System entwickelt, das hohe Prozesssicherheit verspricht und unkomplizierten Techniken den Vorrang gibt, um ohne Umwege zum Ziel zu gelangen: die Wertstromverbesserung. Sie ist im Rahmen einer schlanken Produktion (Lean Production) eines der wichtigsten Werkzeuge, das einen nahtlosen Fluss vom Rohmaterial zum Kunden entstehen lässt. Nicht einzelne Prozesse sollen verbessert werden, sondern der gesamte Strom steht im Fokus. Um dauerhaft Erfolge zu erzielen, wird nicht nur Verschwendung beseitigt, sondern auch deren Ursachen.

Im Gegensatz zu vielen Hightech-Arbeitsmitteln der Industrie kommt Wertstromdesign nur mit Bleistift und Papier aus und ist dabei höchst effizient. Beim Wertstromdesign geht es um Qualität und weniger um quantitative Hilfsmittel. Unternehmer, die schlank produzieren wollen, müssen deshalb die Ist-Situation ihrer Produktionsstätte aufzeichnen, wenn sie wertschöpferisch gewinnen wollen. Dabei wird der Weg eines Produktes von der Kundenlieferung bis hin zum Wareneingang zurückverfolgt. Am Ergebnis lässt sich ablesen, wie der Informations- und Materialfluss, den ein Produkt auf dem Weg durch den Wertstrom zurücklegt, zusammenhängen. Durch anschließendes Aufzeichnen eines Soll-Konzeptes, in dem festgelegt wird, wie der Wertstrom zukünftig aussehen soll, können Fehler und Verschwendung identifiziert und in der Produktionsplanung entsprechend angepasst werden. Eine Technik also, die Prioritäten verdeutlicht und den Weg zum Idealzustand eines Betriebes ebnet.

Wie man durch Wertstromdesign Durchlaufzeiten reduziert, Missstände erkennt und seinen Kunden am Ende erhöhte Qualität liefert, erfahren Interessierte im REFA-Kompaktseminar „Wertstromdesign“.

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