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Methoden-Kompetenz oder Persönlichkeit: Was zeichnet einen guten Projektleiter aus?


Wer schon einmal ein Projekt geleitet hat, der weiß, dass dies kein leichtes Unterfangen ist: Eng bemessene Zeit- und Budgetvorgaben, unterschiedliche Interessen bei den Beteiligten und der ständige Druck von allen Seiten machen die Arbeit oft zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.

In der Praxis wird oft derjenige zum Projektleiter ernannt, der aufgrund seiner fachlichen Kompetenz am besten dafür geeignet erscheint. Doch entscheiden wirklich Fachwissen und Methoden-Kompetenz allein über den Projekterfolg?

Keine Frage, mit einem gut gefüllten Werkzeugkoffer auf dem Gebiet des Projektmanagements lassen sich Projekte sinnvoll planen und organisieren, Ziele realistisch definieren und Vorgaben zur Zielerreichung budget- und termingerecht festlegen. Doch das alleine reicht zum Gelingen nicht aus. Ein Projektleiter ist zudem gefordert, Stratege, Manager, Koordinator, Verhandlungspartner, Konflikt- und Krisenmanager gleichzeitig zu sein. Im Mittelpunkt steht das Team, das er wortwörtlich durch das Projekt leiten und zu guten Ergebnissen führen muss. Hier ist ein hohes Maß an sozialer Kompetenz gefragt. Was heißt das konkret für den Projektleiter?

Kommunikation als Erfolgsfaktor der Projektarbeit

An oberster Stelle steht die Kommunikationsfähigkeit, denn mit der Kommunikation steht und fällt der Projekterfolg. Und kommuniziert werden muss viel während des Projektverlaufs: mit Teammitgliedern genauso wie mit den Auftraggebern und den Schnittstellenbereichen. Eine effiziente Kommunikation kann im Projekt nur stattfinden, wenn der Informationsaustausch und die Abstimmung zwischen den Beteiligten reibungslos und im Ergebnis einvernehmlich erfolgen. Durch offene Kommunikation können klare Arbeitsaufträge erteilt sowie konstruktive Kritik geübt werden. Dies alles dient dazu, die Motivation und Disziplin aller Beteiligten zu erhöhen, um das bestmögliche Ergebnis im Projekt zu erreichen.

Der Projektleiter sollte zudem in der Lage sein, sich auf die verschiedenen Teammitglieder einzustellen und diese nach ihren fachlichen Fähigkeiten so einzusetzen, dass sie dem Projektziel am besten dienen. Gleichzeitig muss er bei seinen Teammitgliedern ein Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung schaffen – nicht jeder Einzelne bearbeitet sein Aufgabengebiet, sondern alle arbeiten als Team für das Projektziel. Da dem Projektleiter oft die Machtbefugnis und übrigens auch die entsprechenden Belohnungssysteme fehlen, muss er über seine Persönlichkeit das Team führen. Das heißt um Menschen werben, Motivatoren erkennen, Sinn stiften und jedem Teammitglied vermitteln, was es zum Gelingen des Projektes beitragen kann.

Niemand wird als Projektleiter geboren, für viele kommt die Übernahme eines Projekts überraschend und meist kann man die neue Aufgabe und vermeintlich attraktive Rolle nicht abschlagen. Umso wichtiger ist es, sich die Rolle des Projektleiters bewusst zu machen und durch gezielte Aus- und Weiterbildung vorhandene Kompetenzlücken zu schließen.

>>> Unser Ausbildungstipp: REFA-Projektleiter/-in

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