Wie motiviert man Mitarbeiter?


Mehr Mentor, weniger Kontrolleur – So funktioniert Mitarbeitermotivation heute

Blinder Gehorsam der Mitarbeiter bedingt durch einen autoritären Führungsstil mögen früher funktioniert haben, doch in unserer heutigen Gesellschaft ist dies ein veralteter und höchst ineffektiver Ansatz der Unternehmensführung. – Vor allem mit Blick auf die nachrückende Generation Young Professionals, gerne auch als Generation Y bezeichnet, die anders arbeiten und anders geführt werden wollen. Auch bedeutet der Berufseinstieg für viele Arbeitnehmer längst nicht mehr eine Unternehmensbindung bis ins Rentenalter. Doch gerade im jetzigen Wettbewerb um Talente, braucht es Instrumente bzw. eine neue Art der Führung, die die Gesundheit der Mitarbeiter und die Arbeitszufriedenheit steigert und sie somit länger ans Unternehmen bindet.

Wie sollten Sie also qualifizierte Mitarbeiter heute führen? Und wie motivieren, damit sie das Beste aus sich herausholen?

Für viele Unternehmen ist ein attraktives Gehalt und Zusatzprämien immer noch das Mittel der Wahl. Für Fachkräfte ist dies sicher auch ein wichtiges Kriterium bei der Jobsuche, aber für eine dauerhafte Bindung an das Unternehmen ist das meist nicht ausreichend. Denn wer sich im Job unwohl fühlt, wird sich über kurz oder lang trotz des guten Gehalts nach anderen Möglichkeiten umsehen. Mitarbeiter wünschen sich heute Vorgesetzte, die mehr Mentor und weniger Auftragsverteiler und Kontrolleur sind. Sie möchten mehr Autonomie, Anerkennung, Vertrauen und häufiges Feedback auf geleistete Arbeit erleben. Kurz, sie wollen als Mitarbeiter ernst genommen werden. Als Mentor fördern Sie die Eigenmotivation und schaffen eine dauerhafte, tragfähige Beziehung zwischen sich und Ihren Mitarbeitern.

In fünf Schritten vom Kontrolleur zum Mentor

  • Seien Sie persönliches Vorbild: Leben Sie Tugenden wie Wertschätzung, Vertrauen, Zielstrebigkeit, Zuversicht und Gemeinschaftssinn vor. Reflektieren Sie von Zeit zu Zeit Ihr Verhalten. Gerade in Konflikt- und Stresssituationen ist ein wertschätzender Umgang wichtig.
  • Stiften Sie Sinn: Es ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, eine sinnvolle Tätigkeit ausfüllen zu wollen. Erklären Sie Ihren Mitarbeitern deshalb, inwieweit ihre Arbeit zum Gesamterfolg des Unternehmens beiträgt.
  • Definieren Sie für jeden Ihrer Mitarbeiter Zielvereinbarungen: Wenn Ihre Mitarbeiter nicht wissen, welche Ziele sie erreichen sollen und welche Erwartungen Sie als Führungskraft an sie haben, dann können sie auch nicht eigenständig arbeiten. Dies führt dazu, dass die Mitarbeiter nur wenige Erfolgserlebnisse haben, weil sie ziel- und orientierungslos arbeiten.
  • Übertragen Sie Verantwortung: Legen Sie gemeinsam ein Ziel fest und lassen Sie die Mitarbeiter den Weg dorthin selbst finden. Das stärkt das Selbstwertgefühl und somit die Motivation der Mitarbeiter.
  • Geben Sie Lob, Anerkennung und Feedback: Mitarbeiter wünschen sich Lob und Anerkennung. Außerdem möchten sie wissen, wo sie stehen und wie ihre Bemühungen gesehen werden. Dies gibt ihnen Sicherheit und stärkt ihr Selbstvertrauen. Schenken Sie Anerkennung und ehrliches Lob, wo immer es angebracht ist.

Nur wer als Führungskraft eine gute Beziehung zu seinen Mitarbeitern aufbauen und diese zu ihren individuellen Bestleistungen motivieren kann, der wird seine Abteilung zum Erfolg führen. Führungskräfteseminare vermitteln hierfür zeitgemäße Methoden und Tools.                                                                    

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