REFA-Ausbildung zum Vorteil von Unternehmen und Mitarbeiter


Interview mit einer REFA-Technikerin für Industrial Engineering

Die Teilnehmer an REFA-Seminaren und -Ausbildungen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Entsprechend vielfältig sind auch die Motive bei der Entscheidung für ein Seminar sowie die Erfahrungen bei der Anwendung der erlernten Methoden. Birgit Overesch, Vorsitzende der REFA-Gliederung Nürnberg, besuchte am 4. August 2016 Marion Iser, REFA-Technikerin für Industrial Engineering bei der Firma DMK Ice Cream in Nürnberg, zum Interview.

Birgit Overesch:

Sehr geehrte Frau Iser, schön, dass Sie sich für REFA Zeit nehmen. Sie arbeiten bei DMK Ice Cream in Nürnberg im Projektmanagement und haben am 29. Juli 2016 Ihre REFA-Techniker-Ausbildung für Industrial Engineering in Nürnberg abgeschlossen. Dafür zunächst unseren herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss! Wie sind Sie denn überhaupt auf REFA aufmerksam geworden?

Marion Iser:

Durch meine Recherche im Internet. Im Oktober 2014 habe ich dann mit der REFA-Grundausbildung begonnen.

Birgit Overesch:

Gibt es REFA-Methoden, die Sie bereits in der Praxis umgesetzt haben?

Marion Iser:

Ja, zum Beispiel die REFA-Rüstzeitminimierung. Dazu habe ich zunächst Vorort-Analysen durchgeführt, dann die Arbeitsschritte der Mitarbeiter aufgenommen. Anschließend schaute ich mir die Betriebsmittel-Rüstzeiten genauer an. Die Ergebnisse zeichnete ich in Layouts ein und hatte damit eine gute Grundlage für die Neuorganisation des Rüstens.

Birgit Overesch:

Ergab sich durch diese Rüstzeitminimierung ein wirtschaftlicher Vorteil für Ihr Unternehmen?

Marion Iser:

Durch die Rüstzeitminimierung konnte ein erhebliches Einsparpotenzial erschlossen werden.

Birgit Overesch:

Was hat Sie dazu bewogen, nach der Grundausbildung weitere REFA-Seminare zu besuchen?

Marion Iser:

Ich fand den REFA-Grundschein spannend und wollte mich bis zum REFA-Techniker für Industrial Engineering weiterschulen, um so viele REFA-Methoden wie möglich für mich mitzunehmen. Durch die Einsparungen bei der Rüstzeit-Minimierung hatte ich auch das Okay meiner Firma.

Birgit Overesch:

Waren die zusätzlichen REFA-Seminare auch in der Praxis für Sie von Nutzen?

Marion Iser:

Ja, ich bin jetzt im Bereich vom Kostencontrolling hier im Werk eingesetzt und habe durch die REFA-Seminare sehr viel theoretischen Input mitgenommen. Dabei waren mir die Seminare Kostencontrolling und Qualitätsmanagement besonders nützlich.

Birgit Overesch:

Gibt es neben der praktischen Anwendbarkeit von REFA auch persönliche Aspekte, die für die REFA-Schulungen sprechen?

Marion Iser:

Ja, man nimmt ganz viel mit an Methoden, die nicht nur im beruflichen Bereich anwendbar sind. Außerdem lernt man weitere Teilnehmer aus anderen Branchen kennen. Daher ist es ganz interessant, die REFA-Seminare zu besuchen. Die REFA-Techniker-Ausbildung kann ich nur weiterempfehlen, zumal die REFA-Seminare modular aufgebaut sind, so dass zwischen den einzelnen Seminaren immer wieder Pausen liegen, in denen man die erlernten Methoden in der Praxis erproben kann.

Birgit Overesch:

Vielen Dank Frau Iser für das Gespräch. Ihnen weiterhin alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei der Umsetzung der REFA-Lehre.

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