60 Jahre REFA Bad Neustadt


Im Rahmen eines After Work Events wurde das 60-jährige Gründungsjubiläum mit Mitgliedern und geladenen Gästen gebührend gefeiert. In seiner Festrede erläuterte Bastian Witzigmann, Vorsitzender der Gliederung, die Historie und gab einen optimistischen Ausblick in die Zukunft.

Nach den Ausführungen des Vorsitzenden pflegten bereits vor der Gründung der REFA-Gliederung Bad Neustadt die in der Region ansässigen 88 REFA-Mitglieder einen sehr freundschaftlichen und äußerst effektiven Kontakt mit der Gliederung Schweinfurt. Die rasante Entwicklung der Mitgliederzahlen und der große Schulungsbedarf in der Region Bad Neustadt habe dann zu dem Entschluss geführt, eine eigene Gliederung zu gründen. Leider erlebte keiner der verantwortlichen „Männer der ersten Stunde“ das heutige Jubiläum. Die Gründer wären sicherlich stolz hinsichtlich der Entwicklung:

  • Die Mitgliederzahl ist mittlerweile auf über 180 gestiegen, davon sind 5 Firmenmitglieder.
  • Bei den Seminaren werden derzeit jährlich etwa 2000 Teilnehmer-Stunden durchgeführt.
  • Insgesamt sind bis heute in Bad Neustadt deutlich über 1000 Seminarteilnehmer in der REFA-Methodenlehre geschult worden.
  • An den monatlichen Veranstaltungen der Gliederung (Vorträge, Betriebsbesichtigungen) nehmen jährlich fast 300 Personen teil!

Ausdrücklich würdigte Bastian Witzigmann die Arbeit aller ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder über die Jahrzehnte! Nur durch diese starke Teamarbeit und die beruflichen Netzwerke jedes Einzelnen sei es möglich, ein für die Region sehr spezielles berufliches Weiterbildungsprogramm anzubieten. Damit habe REFA Bad Neustadt die Anerkennung in der Region erworben.

Der Vorsitzende dankte auch den REFA-Lehrbeauftragten. Fachlich versiert und motiviert durch die Leidenschaft, ihre Erfahrung und ihr Wissen anderen weitergeben zu wollen, seien die Lehrer anerkannt „spitze“. Das werde durch das Feedback der Teilnehmer regelmäßig bestätigt.

Dank sagte Bastian Witzigmann zudem den Vertretern der Firmenmitglieder von Siemens, Preh, Jopp, Blaurock und Kunert. Sie hätten REFA über all die Jahre auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt.

REFA Bad Neustadt werde sich auch weiterhin für die berufliche Fortbildung in der Region einsetzen, so der Vorsitzende bei seinem Ausblick. Die REFA-Methoden hätten auch im Zeitalter von „Industrie 4.0“ Bestand. Die Weitergabe von REFA-Wissen müsse frühzeitig erfolgen. So bestehe seit 2014 ein Kooperationsvertrag mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Durch die Abstimmung des Hochschul-Lehrplans mit den REFA-Lehrinhalten werde den Studierenden die Möglichkeit gegeben, parallel zum Studium bereits die REFA-Qualifikation „Grundschein Arbeitsorganisation“ zu erwerben.

In den Grußworten der Stadt, überbracht durch die Zweite Bürgermeisterin Rita Rösch, und des Landesverbandes, durch Vorstandsmitglied Oswald Schmidt, wurden die Leistungen für die Region und REFA Bayern gewürdigt und die Überzeugung vermittelt, das die REFA-Gliederung mit ihren Aktivitäten und Aktivisten die Zukunft meistern bzw. sichern wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung referierte Dr. Patricia Stock, Leiterin des REFA-Institut e.V., über „Die Rolle von REFA in der Arbeitswelt der Zukunft“ und erntete dafür von ihren Zuhörern großen Applaus.

– Stefan Hohmann –

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