Erste Absolventen der neuen Ausbildung zum REFA-Industrial-Engineer



Das didaktische Konzept der Ausbildung und die Methodenvielfalt in den Seminaren, ein Wechselspiel zwischen Lehrvortrag, Diskussion sowie Übungen und Fallbeispielen, kamen bei allen Teilnehmern sehr gut an. Vor allem das durchgängige Planspiel in allen Seminaren, die „REFA-Fahrradfabrik“ sorgte für einen intensiven Praxisbezug und Wissenstransfer. Die Anwendung der Methoden und Strategien des Industrial Engineering wurden zudem in einem weiteren Beispiel in der REFA-Modellfabrik trainiert.

Der strategische Ansatz der neuen Ausbildung zum REFA-Industrial-Engineer fand bei allen Teilnehmern hohe Anerkennung. Man sah sich bestens gerüstet, die neuen Herausforderungen in den eigenen Unternehmen anzunehmen und anstehende Veränderungsprozesse nicht nur zu begleiten, sondern im Sinne der Unternehmensziele auch aktiv mit zu gestalten. Da der Industrial Engineer eine Schlüsselposition zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern einnimmt, ist es für die REFA-Industrial-Engineers selbstverständlich, auch über die notwendige Sozial- und Führungskompetenz zu verfügen.

Neue REFA-Standards als praktische Handlungsanleitungen

Als sehr nützlich wurden die vermittelten REFA-Standards erachtet, um z. B.

  • Strategien für ein unternehmensweites Personalmanagement zu entwickeln,
  • Fabrikplanungsprozesse aufzubauen,
  • Betriebsmittelplanungen zu managen,
  • Logistikplanungen zu gestalten und zu optimieren,
  • Arbeitssysteme und Wertströme im Betrieb zu analysieren und gestalten,
  • unternehmensinterne und externe Prozessketten zu stabilisieren und
  • ein ganzheitliches Unternehmens- und Managementsystem zu implementieren.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle auch der neue „REFA-Standard Industrie 4.0“, in dem eine strategische und arbeitsorganisatorische Handlungsanleitung für die Digitale Transformation im Unternehmen gegeben wird. Kernstück dieses REFA-Standards ist neben der systematischen Vorgehensweise eine Checkliste für die Anwendung von Industrie 4.0. 

Im abschließenden Praxisseminar, der „REFA-Modellfabrik“, wird das erworbene IE-Methodenwissen praktisch trainiert, in dem ein Montagesystem für einen neuen Standort geplant werden soll. In diesem Projekt analysieren und bewerten die Teilnehmer ein vorhandenes Arbeitssystem. Sie leiten hieraus Gestaltungsfelder ab und entwickeln ein neues humanorientiertes Produktionssystem. Im Vordergrund steht auch hier eine systematische Vorgehensweise mit Hilfe der diversen REFA-Planungsstandards. Die Teilnehmer des Praxisseminars erarbeiteten hier als „IE-Verantwortliche“ sehr produktive und innovative Gestaltungslösungen, die zum Abschluss des Seminars präsentiert wurden.

Basierend auf ihrem ingenieurwissenschaftlichen und technischen Hochschulstudium streben nun einige Teilnehmer noch den Abschluss zum REFA-Ingenieur an.

Das Bild zeigt die Absolventen der Ausbildung mit den Trainern Thomas Henke, Vanessa Westkamp und Produktmanager Hans-Joachim Adam.

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