IBENA Textilwerke präsentieren sich REFA


Der Einladung des REFA-Bezirksverbandes Niederrhein-Ems zum Besuch der IBENA Textilwerke GmbH in Rhede am 29. September 2016 waren Mitglieder des REFA, des AIW (Unternehmensverband Westmünsterland, Stadtlohn) und des VDI (Verein Deutscher Ingenieure, Borken/ Coesfeld) gefolgt.

IBENA entwickelt, kreiert und produziert qualitativ hochwertige Textilien und das seit fast 200 Jahren. Gegründet 1826 als Textilhandel entwickelte sich das familiengeführte Unternehmen bis heute nach dem Prinzip „aus Tradition erfolgreich“. Gut 290 Beschäftigte tragen heute zum erfolgreichen Wirken des Unternehmens bei.

Herr Jägering (Betriebsleitung) begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmer und führte diese in die gut 190-jährige Geschichte des Unternehmens ein. Noch heute, in der 6. Generation, wird das inhabergeführte Unternehmen durch die Familie Beckmann gelenkt.

Fertigungsschwerpunkt sind technische Textilien (z.B. Stoffe für Schutzausrüstungen für die Feuerwehr und Polizei, Türenverkleidungen und Sitzbezüge für den automotiven Bereich), der heute auch 2/3 des Gesamtumsatzes von ca. 60 Mio. € pro Jahr ausmacht.

Darüber hinaus werden Heim- und Haustextilien entwickelt, gefertigt und vertrieben. So ist das Unternehmen nach wie vor Baumwolldeckenhersteller in Deutschland, obwohl eine Produktion in Deutschland mit der dort vorhandenen Kostenstruktur nicht immer einfach ist. IBENA setzt sich mit individualisierten Leistungen und Losgrößen vom Wettbewerb ab.

Der Produktmix aus Heim- und technischen Textilien mit unterschiedlichen Kunden und Anforderungen an Produkte und Prozesse stellt immer wieder neue Herausforderung an das Unternehmen, insbesondere an die Auftragsplanung und -abwicklung.

Als große Aufgabe stellt sich heute für IBENA die Weiterentwicklung der gesamten IT-Struktur dar, schließlich werden auf einem eigens entwickelten ERP-System auch unterschiedlichste Softwaresteuerungen von Maschinen in den einzelnen Fertigungsbereichen über Schnittstellen angebunden.

Den Markt- und Kundenforderungen begegnet IBENA auch mit einem entsprechend großen Wareneingangslager für Baumwoll- und technische Fäden, die in der eigenen Vorfertigung zu verarbeitungsfertigen Ketten zusammengebracht werden, aus denen dann die leistungsstarke Weberei die entsprechenden Textilien herstellt. Neben hochtechnisierten Anlagen in der Vorfertigung, in der Weberei und Musterweberei sowie in der Konfektionierung gibt es immer wieder auch Handarbeitsplätze, um die besonderen Wünsche der Kunden auch erfüllen zu können.

Nicht nur die Kundenanforderungen nach JIT-Lieferungen müssen erfüllt werden, auch Managementsysteme nach DIN EN ISO 9001, 16949 und 50001 (Energiemanagement) werden bei IBENA eingesetzt.

Bei dem anschließenden Betriebsrundgang konnten sich die Teilnehmer vor Ort über die Vielzahl von möglichen Fertigungsschritten, die die Textilien durchlaufen können, informieren. Dabei wird nicht alles am Standort in Rhede produziert, IBENA nutzt hier auch die verlängerte Werkbank seiner Lohnfertiger im In- und Ausland und hat zudem einen Vertriebsstandort in den USA.

– Thorsten Szymkowiak –

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