Betriebsbesichtigung bei AXA in Schöppingen


Am 15. April 2016 trafen sich Mitglieder des VDI, des REFA-Bezirksverbandes Niederrhein-Ems und der aktiven Unternehmer im Westmünsterland (AIW) zur Besichtigung der Betriebsstätte des Werkzeugmaschinenherstellers AXA Entwicklungs- und Maschinenbau GmbH in Schöppingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des Ingenieurnetzwerkes Bocholt/Borken im VDI, Prof. Dr. Alfred J. H. Schoo, hieß Matthias Kappelhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der AXA, die Besucher herzlich willkommen und lud zu einem gemeinsamen Foto im Eingangsbereich des Bürogebäudes ein.

Im Vorführzentrum für neue Maschinen schilderte Herr Kappelhoff die Entwicklung des 1965 gegründeten Unternehmens, das sich bis heute in zweiter Generation familiengeführt zu einem erfolgreichen mittelständischen Maschinenhersteller entwickelt hat.

Mit ca. 350 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen in Konstruktion, Vertrieb, Fertigung, Verwaltung und Kundenservice mehr als 40 Mio. € Umsatz. Schwerpunkte sind Fahrständer- und Portalfräsmaschinen. Neben dem Werk in Schöppingen gibt es Niederlassungen in Leipheim im Süden und in Lichtenau bei Chemnitz im Osten Deutschlands. Hinzu kommt die AXA CNC-stroje s.r.o in Horovice, Tschechien.

Die Besucher erhielten bei dem anschließenden Betriebsrundgang die Gelegenheit, den Fertigungsprozess von der Blechfertigung bis zur Montage und Abnahme der fertigen Maschine zu verfolgen. Hierbei wurde die sehr hohe Fertigungstiefe des Unternehmens deutlich. Diese bezieht sich nicht nur auf die Kernmaschine, auch Komponenten wie Werkzeugspindeln, Drehtische oder Reitstöcke sowie Werkzeugwechsler oder Späneförderer werden selbst hergestellt. Damit ist man in der Lage, kundenspezifische Sonderlösungen in kürzester Zeit und ohne Kompromisse zu realisieren – eine Stärke des Unternehmens.

Nach mehr als zwei Stunden intensiver Information traf man sich wieder im Vorführzentrum zur abschließenden Diskussion. Hier wurden Themen wie die Fertigungstiefe, Märkte und Marktentwicklungen, Unternehmensphilosophie oder auch Industrie 4.0 ausgiebig erörtert.

– Alfred Schoo / Thorsten Szymkowiak –

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