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Weiterbildung in Krisenzeiten sichert Fachkompetenz

Die Weltwirtschaft lahmt: Handelsbeschränkungen und Sanktionen, die Corona-Pandemie und unvorhersehbare Entscheidungen der Politik wirken sich negativ auf ganze Branchen, Unternehmen jeder Größe und globale Lieferketten aus. Jetzt muss das Thema Weiterbildung offensiv angegangen werden, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Denn Fachkräfte werden auch und gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten gebraucht. Unternehmen versuchen daher, ihre Leistungsträger durch Weiterbildung zu halten und fit zu machen.

Fit für die „Arbeit von Morgen“ – per Gesetz

Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur auf unser Privatleben aus, sie hat auch gravierende Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit und viele Berufsbilder. Weiterbildung ist hier angesagt, damit die Arbeitnehmenden für die neuen Herausforderungen gewappnet sind. Arbeitsminister Heil hat dazu einen Gesetzentwurf zur „Arbeit von Morgen“ vorgelegt. Kernpunkte sind Weiterbildungen für Geringqualifizierte, Fortbildungen während der Kurzarbeit – und eine höhere Förderung.

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Fertigung

Künstliche Intelligenz (KI) als Teilgebiet der Informatik befasst sich unter anderem mit der Automatisierung von Problemlösungen, dem maschinellen Lernen (ML), der Mustererkennung in großen Datenmengen (Big Data) und der Spracherkennung. Gerade in der Fertigung können diese Anwendungen genutzt werden und die Wertschöpfungskette revolutionieren – von der Prozesssteuerung und der Wartung über Industrie 4.0 bis hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration.

Weiterbildung? Unbedingt! Und sogar noch gefördert ...

Erworbenes Wissen auffrischen und ergänzen, sich auf den aktuellen Stand bringen, neue, zusätzliche Qualifikationen erwerben: Lebenslanges Lernen wird immer wichtiger. Weiterbildung macht fit für die stetig wachsenden Anforderungen im Beruf und erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aber sie kosten auch Geld – Geld, das manche Arbeitgeber nicht investieren wollen oder können. Doch jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf Bildung und Weiterbildung – und es gibt Förderungen!

Fort- oder Weiterbildung?

Die Qualifikation von Beschäftigten erfolgt häufig über Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden beide Begriffe oft synonym verwendet – doch sie sind nicht deckungsgleich. Die Unterscheidung macht deutlich, wann welche Bildungsmaßnahme gewählt werden sollte – und wer für die Finanzierung aufkommt.

Zuschüsse für berufliche Weiterbildung

Wer sich nebenberuflich oder in Vollzeit weiterbildet, soll ab Sommer 2020 vom Staat stärker finanziell unterstützt werden – so sieht es ein Gesetzentwurf zum sogenannten „Aufstiegs-Bafög“, dem früheren „Meister-Bafög“ vor.

Laut Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt diese Reform genau zum richtigen Zeitpunkt: „Wenn wir im internationalen Wettbewerb und einer sich abschwächenden Wirtschaft weiter zur Weltspitze zählen wollen, brauchen wir die besten Köpfe in unseren Unternehmen."

Agiles Arbeiten

„Agil“ bedeutet laut Duden flink, wendig, beweglich. Agile Unternehmen besitzen die Fähigkeit, nicht nur flexibel auf die sich immer schneller ändernden Rahmenbedingungen – etwa die Digitalisierung – zu reagieren, sondern auch proaktiv zu handeln und initiativ zu werden, um notwendige Veränderungen einzuführen. Agiles Arbeiten und agile Teams sind damit die unternehmerische Antwort auf die zunehmende Dynamik und Komplexität. Aber wie stark ist agiles Arbeiten in Deutschlands Unternehmen verbreitet?

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