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Pandemie verstärkt Kompetenzdefizite – Weiterbildung tut not!

Remote Work, Videokonferenzen, Führung auf Distanz: All das wäre ohne Digitalisierung nicht umsetzbar. Mit der Pandemie kam die Erkenntnis, dass der Bedarf an neuen Kompetenzen bei Mitarbeitenden und Führungskräften enorm ist. Studien zeigen hingegen, dass die Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen eingebrochen sind. Wie passt das zusammen?

Lebenslanges Lernen ist der Motor der Innovation

Das einmal Gelernte reicht nicht mehr aus, um den zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können. Aber auf diesem Grundstock lässt sich aufbauen, um immer neuen Ansprüchen in der Arbeitswelt gerecht zu werden. Lebenslanges Lernen ist angesagt, um wettbewerbsfähig zu bleiben – das gilt nicht nur für Personen, sondern auch für Unternehmen. Und auch bei der Aus- und Weiterbildung stehen die Zeichen auf Digitalisierung und „Distance Learning“.

Fit für die „Arbeit von Morgen“ – per Gesetz

Die Digitalisierung wirkt sich nicht nur auf unser Privatleben aus, sie hat auch gravierende Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit und viele Berufsbilder. Weiterbildung ist hier angesagt, damit die Arbeitnehmenden für die neuen Herausforderungen gewappnet sind. Arbeitsminister Heil hat dazu einen Gesetzentwurf zur „Arbeit von Morgen“ vorgelegt. Kernpunkte sind Weiterbildungen für Geringqualifizierte, Fortbildungen während der Kurzarbeit – und eine höhere Förderung.

Jetzt ist die Zeit für digitale Weiterbildung

Online-Seminare liegen voll im Trend

Die Hygienevorschriften und Abstandsregeln bedingt durch die Corona-Pandemie machen Präsenzseminare zurzeit nicht leicht. Gut also, dass das Angebot an Online-Seminaren und -Ausbildungen immer weiter ausgebaut wird und sich Bildungshungrige auch bequem von zu Hause oder dem Büro aus per Videokonferenz weiterbilden können. Achim Berg, Präsident des IT-Verbands Bitkom, sagt in einem Bericht der Oldenburger Online-Zeitung, dass die daraus hervorgehenden Vorteile zukünftig ein fester Bestandteil von beruflicher Weiterbildung sein werden und hebt hervor, dass die digitale Arbeitswelt lebenslanges und informelles Lernen unverzichtbar mache.

Zuschüsse für berufliche Weiterbildung

Wer sich nebenberuflich oder in Vollzeit weiterbildet, soll ab Sommer 2020 vom Staat stärker finanziell unterstützt werden – so sieht es ein Gesetzentwurf zum sogenannten „Aufstiegs-Bafög“, dem früheren „Meister-Bafög“ vor.

Laut Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommt diese Reform genau zum richtigen Zeitpunkt: „Wenn wir im internationalen Wettbewerb und einer sich abschwächenden Wirtschaft weiter zur Weltspitze zählen wollen, brauchen wir die besten Köpfe in unseren Unternehmen."

Weiterbildung in Krisenzeiten sichert Fachkompetenz

Die Weltwirtschaft lahmt: Handelsbeschränkungen und Sanktionen, die Corona-Pandemie und unvorhersehbare Entscheidungen der Politik wirken sich negativ auf ganze Branchen, Unternehmen jeder Größe und globale Lieferketten aus. Jetzt muss das Thema Weiterbildung offensiv angegangen werden, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbandes. Denn Fachkräfte werden auch und gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten gebraucht. Unternehmen versuchen daher, ihre Leistungsträger durch Weiterbildung zu halten und fit zu machen.

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Fertigung

Künstliche Intelligenz (KI) als Teilgebiet der Informatik befasst sich unter anderem mit der Automatisierung von Problemlösungen, dem maschinellen Lernen (ML), der Mustererkennung in großen Datenmengen (Big Data) und der Spracherkennung. Gerade in der Fertigung können diese Anwendungen genutzt werden und die Wertschöpfungskette revolutionieren – von der Prozesssteuerung und der Wartung über Industrie 4.0 bis hin zur Mensch-Roboter-Kollaboration.

Die REFA AG ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015
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