KI in Unternehmen – Vor- oder Nachteil?


KI in Unternehmen – Vor- oder Nachteil?

Neue Technologien verlangen neue Lösungen – auf allen Ebenen, nicht nur im operativen Bereich. Die Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) reichen von der Datenanalyse für Entscheidungsprozesse über Chatbots bis hin zu neuen Dienstleistungen, Produkten und Geschäftsmodellen. 44 Prozent der mittelständischen Unternehmen – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – beziehen KI in die Planung neuer, digitaler Geschäftsmodelle ein. Fast drei Viertel der Manager aller in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässigen Firmen begrüßen den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in ihrer Organisation und sehen deren Möglichkeiten und die weitere Entwicklung positiv. Aber mit dem technologischen Umbruch ändert sich auch die Führungsrolle.

Vorteile Künstlicher Intelligenz (KI)

Die größten Vorteile bietet KI im operativen Bereich: Durch die Optimierung von Prozessen und den Wegfall repetitiver Aufgaben kann die Effizienz durch gezielteren und damit nachhaltigeren Einsatz von Ressourcen, Zeiteinsparung und Minimierung der Verschwendung gesteigert werden. KI-Anwendungen geben damit mehr Zeit für kreative Aufgaben. Gerade die jüngeren Manager der Generation Y, also die nach 1980 Geborenen, sehen diese Vorteile.

Nachteile Künstlicher Intelligenz (KI)

Aber es gibt auch Nachteile: den Jobverlust von wenig qualifizierten Mitarbeitern, deren Tätigkeiten von KI übernommen werden. Dies wird allerdings nur von ca. zehn Prozent der Managementangehörigen erwartet. Mehr als ein Drittel geht davon aus, dass der Einsatz von KI neue Berufsbilder schafft, die den Arbeitsplatzverlust überkompensieren wird. Allerdings befürchten viele Menschen auch, dass autonome KI-Systeme ein Eigenleben entwickeln könnten uns so nicht mehr kontrolliert werden könnten. Dabei wird von Unternehmensseite die Implementierung von Sicherheit und Transparenz als höchste Priorität angegeben. Denn Cybersicherheit – und damit auch der Zugriff auf sensible Daten und die Abwehr von Angriffen fremder Dritter auf das vernetze Unternehmen – muss gewährleistet werden.

KI wird zudem die Führungsrolle verändern: Davon sind rund zwei Drittel der Manager überzeugt. Erwartet wird, dass Führungskräfte Geschäftsmodelle nicht nur überdenken, sondern neu konzipieren werden müssen, um kundenzentrierte Lösungen zu entwickeln. Dabei sind sie auf den Mindset der Mitarbeiter angewiesen, die Veränderungen offen gegenüberstehen und sie auch in der Unternehmenskultur verankern müssen. Hier ist ein Umdenken auf Führungsebene in Richtung Selbstbestimmung, höhere Autonomie und Qualifizierung der Mitarbeiter nötig, um die Veränderungen erfolgreich im Unternehmen zu verankern.

Es besteht Handlungsbedarf: Viele Führungskräfte bezweifeln, dass ihre Arbeitgeber für die Einführung und Umsetzung von KI gut vorbereitet sind. Handlungsfelder sind danach die Weiterbildung der Mitarbeiter, der ethische Umgang mit Daten und die organisatorischen, strategischen und kulturellen Anpassungen des Unternehmens.

Quellen:

https://www.consulting.de/nachrichten/alle-nachrichten/consulting/positives-feedback-zu-kuenstlicher-intellige/
https://www.pwc.de/de/digitale-transformation/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche-intelligenz-in-unternehmen.html#ki-affin
https://www.it-business.de/ki-im-unternehmen-das-fuer-und-wider-a-698538/

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