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Unsere Online-Seminare.

REFA Online-Seminare

Online-Ausbildungen: Lean Six Sigma


Online-Ausbildungen: Lean Six Sigma

Lean Six Sigma ist eine bewährte Methodik zur systematischen Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen. Im Zentrum steht das DMAIC-Vorgehensmodell (Define – Measure – Analyze – Improve – Control), mit dem sich Probleme präzise erfassen, ihre Ursachen fundiert analysieren, passende Lösungsansätze entwickeln und Verbesserungen dauerhaft verankern lassen. Die dazugehörigen Werkzeuge lassen sich branchenübergreifend einsetzen – sowohl in der Produktion als auch im Dienstleistungssektor – um die Wertschöpfung nachhaltig zu erhöhen.

Lean-Six-Sigma-Weiterbildung online: vom Green Belt zum Master Black Belt

In den REFA-Online-Seminaren zu Lean Six Sigma erwerben Sie das erforderliche Fachwissen bequem von jedem Ort aus – aufbauend in drei Stufen:

  1. Lean Six Sigma – Green Belt: Grundlagen der Methodik im Live-Online-Format, Abschluss durch schriftliche Prüfung inklusive Zeugnis
  2. Lean Six Sigma – Black Belt: Vertiefendes Online-Seminar für die Steuerung anspruchsvoller Projekte, ebenfalls mit schriftlicher Prüfung und Zeugnis
  3. Lean Six Sigma – Master Black Belt (nur in Präsenz): Höchste Qualifizierungsstufe für erfahrene Black Belts mit mindestens zwei Jahren Berufspraxis und zwei erfolgreich abgeschlossenen Six-Sigma-Projekten

Im Anschluss an die Online-Seminare Lean Six Sigma – Green Belt und Lean Six Sigma – Black Belt besteht die Möglichkeit, Ihre praktische Umsetzungskompetenz anhand eines realen Projekts zertifizieren zu lassen. Nach erfolgreichem Projektabschluss erhalten Sie die Urkunde REFA-Lean Six Sigma – Green Belt bzw. REFA-Lean Six Sigma – Black Belt.

Hinweis: Das Online-Seminar Lean Six Sigma – Yellow Belt richtet sich an Einsteiger und ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Lean Six Sigma – Green Belt.

Punkte sammeln im Lean Management

Für jedes Online-Seminar aus dem Bereich Lean Management – dazu zählen auch die Lean-Six-Sigma-Seminare – erhalten Sie eine festgelegte Anzahl an Punkten (Credits). So bauen Sie mit jeder Teilnahme nicht nur Ihr Know-how aus, sondern kommen gleichzeitig einem zertifizierten Abschluss näher:

  • Lean Professional – Notwendig sind 4 Credits
  • Lean Specialist – Notwendig sind 8 Credits
  • Lean Manager – Notwendig sind 12 Credits
  • Lean Engineer – Notwendig sind 19 Credits

Für die Ausstellung des Zertifikats berechnen wir eine Bearbeitungs- und Zertifikatsgebühr in Höhe von 150 €.

Unsere Lean-Six-Sigma-Seminare können Sie auch in der Präsenzvariante buchen. Darüber hinaus bieten wir alle Lean-Six-Sigma-Seminare als Inhouse-Schulung direkt bei Ihnen im Unternehmen an. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zu den Inhouse-Seminaren.

Seminarübersicht

Die wichtigsten Optimierungstools
Dauer: 3 Tage / 12 Seminarstunden
Preis: 900,00 € zzgl. MwSt.

Durch systematisches Vorgehen zu optimalen Prozessen
Dauer: 8 Tage / 48 Seminarstunden
Preis: 3.100,00 € zzgl. MwSt.

Herausforderungen im Projektmanagement meistern
Dauer: 8 Tage / 56 Seminarstunden
Preis: 3.550,00 € zzgl. MwSt.

Gelernte Methoden erfolgreich umsetzen
Dauer: 3 Tage / 24 Seminarstunden
Preis: 1.090,00 € zzgl. MwSt.

Ihre Navigationshilfe von der Idee zur Innovation
Dauer: 5 Tage / 40 Seminarstunden
Preis: 2.990,00 € zzgl. MwSt.

Kontinuierliche Verbesserung trifft auf Künstliche Intelligenz
Dauer: 1 Tag / 8 Seminarstunden
Preis: 590,00 € zzgl. MwSt.

Teilnehmerstimmen zur Ausbildung Lean Six Sigma

Teilnehmerstimme

Lean Six Sigma ist eine anerkannte Managementmethode, die Unternehmen ermöglicht, ihre Produkte und Leistungen in nahezu fehlerfreier Qualität anzubieten und damit die Anforderungen der Kunden vollständig und profitabel zu erfüllen.

Teilnehmerstimme

Seit vielen Jahren ist die Six-Sigma-Methode ein fester Bestandteil im Organisations-Repertoire von Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen. Das systematische Vorgehen ermöglicht eine ideale Kernursachenanalyse und somit die Optimierung von Prozessen.

Lean Six Sigma für hohe Prozessgüte und Qualität

Lean Six Sigma ist eine anerkannte Managementmethode, die es ermöglicht, durch eine Quantifizierung der Prozessgüte Produkte und Dienstleistungen in definierter, nahezu fehlerfreier Qualität anzubieten. Das Ergebnis: zufriedene Kunden und nachhaltiger Geschäftserfolg.

Das Besondere an Six Sigma (6σ) im Vergleich zu anderen Prozessverbesserungsansätzen ist die mathematische Herangehensweise zur Quantifizierung und Reduzierung der Prozessabweichungen von einem angestrebten Soll-Wert (z.B. ein bestimmtes physikalisches Maß, eine definierte Zeitgröße oder eine betriebswirtschaftliche Vorgabe). Der vorangestellte Zusatz Lean rückt dabei die 6σ-Methodik auf die Reduzierung von Verschwendung in den Mittelpunkt.

Die Six Sigma-Methodik: Abweichungen vom Soll-Wert lassen sich bei häufiger Wiederholung durch eine Gauß‘sche Normalverteilung darstellen. Die Standardabweichung (σ) ist ein Indikator für die Streuung der Prozessergebnisse um den Soll-Wert, also ein Maß für die Prozessgüte bzw. Produktqualität. Bei einer Prozessgüte von sechs Sigma (Six Sigma) passt die Standardabweichung zwölfmal (sechsmal links und sechsmal rechts vom Soll-Wert) in den zulässigen Toleranzbereich der Prozessergebnisse. Das bedeutet, dass 99,99966 Prozent aller Prozessergebnisse die Anforderungen abdecken. Anders ausgedrückt: Das Six Sigma-Level wird erreicht, wenn bei 1 Mio. Prozessergebnissen weniger als 3,4 Fehler auftreten.

Die mit der 6σ-Methodik nun mögliche Quantifizierung der Prozessgüte bedeutet nicht zwangsläufig, dass stets die maximale Prozessgüte angestrebt wird. Bei den meisten Prozessen steigt der betriebswirtschaftliche Aufwand mit zunehmender Prozessgüte bzw. sinkender zulässiger Fehlerquote überproportional stark an. In der betrieblichen Praxis gilt es deshalb, sich dem Soll-Wert kundenorientiert so weit wie möglich anzunähern und die Prozesse mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu optimieren.


Prozesse verbessern mit DMAIC

Die Six Sigma-Methodik basiert auf dem DMAIC-Zyklus, der bestehende Prozesse operationalisiert, um sie danach nachhaltig zu verbessern. Der DMAIC-Zyklus setzt sich aus den nachfolgenden fünf Phasen zusammen:

Define: Was ist das Problem?
Measure: Wie lassen sich die Auswirkungen des Problems messen?
Analyze: Was sind die Kernursachen des Problems?
Improve: Wie lässt sich das Problem beseitigen?
Control: Wie wird die Problemlösung (=Verbesserung) langfristig in der Praxis verankert?

Dabei durchläuft ein Six-Sigma-Projekt während seiner Laufzeit den gesamten Zyklus und kann nach Projektabschluss einen weiteren Durchlauf erhalten. Hierbei werden zum Beispiel weitere Verbesserungen erzielt oder verlorene Standards wiederaufgenommen. Der DMAIC-Zyklus ist damit die Grundlage und das Herzstück von Lean Six Sigma.


Six Sigma-Organisation und -Qualifikationsstufen

Six Sigma setzt auf eine Organisation mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern und Unterstützern, die sich durch einen hohen Grad an Disziplin, Können und Präzision auszeichnen. Gezielte Schulungen der Mitarbeiter bilden daher die Basis für das Gelingen von Six-Sigma-Verbesserungsprojekten.

Die Six Sigma-Hierarchie im Unternehmen sieht für die Mitarbeiter, die an der Bearbeitung von Verbesserungsprojekten beteiligt sind, verschiedene Rollen bzw. Qualifikationsstufen vor. Dabei orientieren sich die Bezeichnungen der verschiedenen Niveau-Stufen an asiatischen Kampfsportarten und tragen den Titel „Belt“ (Gürtel). Mit dem jeweiligen Belt sind dementsprechend unterschiedliche Aufgabenbereiche innerhalb des Six Sigma-Prozesses verbunden:

So verfügen Yellow Belts über Six Sigma-Basiswissen und fungieren als Unterstützer der Six Sigma-Projektleiter. Green Belts hingegen besitzen tiefergehende methodische Kenntnisse und sind so in der Lage, einen eigenen Verantwortungsbereich in einem einfachen Verbesserungsprojekt zu leiten. Inhaber des Black Belt leiten wiederum komplexe Six Sigma-Projekte und verfügen über umfassende fachliche Expertise sowie hohe Sozialkompetenz, um große Veränderungsprozesse umzusetzen. Der Master Black Belt gibt gemeinsam mit der Geschäftsleitung die strategische Ausrichtung für Six Sigma vor, initiiert Verbesserungsprojekte, schult und coacht Green- und Black Belts.

Fazit: Six Sigma hat sich zu einem bewährten und wirksamen Konzept für das Qualitätsmanagement entwickelt. Six Sigma als Methode zur Prozessverbesserung wird heute häufig mit Ansätzen aus dem Lean Management kombiniert (Lean Six Sigma). Mithilfe der Six Sigma-Methodik können Unternehmen ihre Prozesse und Produkte hinsichtlich Qualität und Kosten optimieren und so die Kundenzufriedenheit nachhaltig steigern. Nicht zu unterschätzen ist auch die kulturelle Veränderung, die mit einem Lean Six Sigma-Projekt einhergeht: Mitarbeiter erkennen Probleme schneller, sind eher bereit, Neuerungen mitzutragen und denken innovativer. Dadurch können auch Unternehmen flexibler und schneller auf veränderte Marktsituationen reagieren. Six Sigma findet vor allem in Produktionsprozessen Anwendung, wird aber auch immer mehr im Dienstleistungsbereich, wie z.B. bei Banken und Versicherern, als Basis des Qualitätsmanagements eingesetzt.

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