Funktionsanalyse


Funktionsanalyse

Aus verfahrenstechnischer Sicht wird bei der Funktionsanalyse aufgeschlüsselt, welche Komponenten ein Prozess oder ein Produkt beinhaltet bzw. beinhalten soll und welche Aufgaben die einzelnen Bestandteile erfüllen. Sie dient der Dokumentation der Funktionen, die zur Erledigung von Aufgaben ausgeführt werden müssen. Ziel ist, die Wirkungsweise oder Funktionen eines Produktes oder eines Prozesses lösungsneutral zu beschreiben. Als Kombination von Arbeitsablauf-, Zeit- und Kostenstudien bietet sie damit die Möglichkeit, systematisch Anforderungen zu erkennen, zu prüfen und zu plausibilisieren und konkrete Anwendungsfälle zu klären.

Eine Funktionsanalyse ist somit eine wichtige Basis zur systematischen Gestaltung von neuen Produkten oder Prozessen:

  1. Ist-Funktionsanalyse als abstrakte Beschreibung des Produkts/Prozesses
  2. Erfassen der Funktionen, die eine Optimierung ermöglichen
  3. Entwickeln von Ideen und Lösungsansätzen
  4. Bewerten der abstrakten Lösungsansätze und Auswahl der geeigneten Lösungsvorschläge zur konkreten Umsetzung

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Funktionsanalyse ein Controlling-Instrument und wichtiger Teil der Wertanalyse. Dabei werden komplexe Vorgänge in einzelne Teilaspekte und Aufgaben zerlegt, die jeweils bestimmten Kostenstellen zugeordnet werden. Durch die Differenzierung der Funktionen und Priorisierung nach Bedeutung lassen sich gezielt Ansätze für Effizienzgewinne bzw. Sparmaßnahmen ableiten.

Schritte der Funktionsanalyse:

  • Auflisten der Funktionen samt Erfüllungsgrad
  • Systematisierung nach Haupt- und Nebenfunktionen
  • Darstellung der Funktionsweise
  • Wichtung der Funktionen
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