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Prozessmodellierung


Prozessmodellierung

Definition

Bei einer Prozessmodellierung handelt es sich um eine Abstraktion zur Beschreibung und Dokumentation realer Abläufe und Vorgänge. Die in der Regel grafische Darstellung kann zur Beurteilung der Prozessorganisation herangezogen werden und als Grundlage für eine rechnergestützte Be- und Verarbeitung sowie Simulationen dienen.

Für die Charakterisierung von Ablaufketten mit ihren Stufen, Schritten und Phasen und den verschiedenen Stationen und Beteiligten werden abstrakte Symbole und (grafische) Prozessmodellierungssprachen eingesetzt.

  • Sinnvoll ist die Verwendung eines einheitlichen Satzes an standardisierten Zeichen, wie ihn die DIN 66001:1983-12, „Informationsverarbeitung; Sinnbilder und ihre Anwendung“ vorgibt, um Transparenz und Vergleichbarkeit, aber auch Rechtssicherheit zu schaffen.
  • Als Modellierungssprache etabliert hat sich z. B. eEPK (erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette). Mit ihr können Geschäftsprozesse, beteiligte Organisationseinheiten und Datenflüsse einer Organisation abgebildet werden. Dazu werden festgelegte Bezeichnungen (Notationen wie Aktivität, Ereignis), nach definierten Regeln (Syntax) miteinander verbunden.

Die Prozessmodellierung kann auf Ebene einzelner Vorgänge stattfinden, aber auch den Workflow in der gesamten Organisation abbilden. Aufgrund der einheitlichen Gestaltung können unternehmensweit und abteilungsübergreifend für alle Beteiligten verständliche visuelle Darstellungen angefertigt werden. Anhand von Flussdiagrammen und Grafiken zu den verschiedenen Aktivitäten mit quantitativen Angaben ist es möglich, Erkenntnisse über die Funktionsweise der untersuchten Prozesse zu gewinnen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.

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