System Lifecycle Management


System Lifecycle Management

Komplexe Prozesse erfordern neue Lösungen

In der Industrie 4.0 werden uns Wege, Verfahren und Neuheiten präsentiert, die uns in Zukunft bzw. bereits heute schon erreichen. Doch kann durch die Industrie 4.0 auch die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen und Anlagen verbessert werden? Mithilfe des sogenannten System Lifecycle Managements soll dies nun möglich sein. Herstellungs- und Produktionsprozesse werden immer komplizierter, denn die Anzahl einzelner Anlagen, Techniken und Software wird immer größer.

Deswegen sind viele Unternehmen auf der Suche nach Lösungen, die die Komplexität reduziert. Oft stößt man dabei auf den Begriff Simplexity, also eine Zusammensetzung aus Simplicity (Einfachheit) und Complexity (Komplexität).

Bisher fehlt den Unternehmen ein Ansatz, wie die zahlreichen IT-Systeme in unterschiedlichen Unternehmensbereichen miteinander verknüpft werden können, um die Anforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen.

Steigende Anforderungen – höhere Qualität

Doch nicht nur Prozesse werden komplexer, sondern auch die Produkte. Durch das Voranschreiten von Industrie 4.0 finden unweigerlich auch Smart Products ihren Weg in die Unternehmen. Smart Products kommunizieren eigenständig mit den Anlagen und sagen ihnen, wie der nächste Produktionsschritt aussehen muss. Das führt dazu, dass auch der Charakter der Produkte sich ändert, was eine Veränderung bei der Herstellung zwingend nötig macht.

Durch das System Lifecycle Management kann eine Vernetzung von Systemen, Prozessen und Produkten geschaffen werden, sodass Produkte wirtschaftlich und nachhaltig entwickelt werden können. Das System Lifecycle Management hat sich den neuen Herausforderungen angenommen und das Ziel gesetzt, alle Schritte in der Produktion miteinander zu vernetzen. So sollen die Sicherheitsmechanismen, Wartung und Inbetriebnahme sowie die Produktion voll automatisch ablaufen.

Doch was bringt die Automatisierung der Industrie?

Das Ziel vom System Lifecycle Management ist es, bessere Voraussetzungen für eine effizientere Zusammenarbeit zu schaffen. Dabei ist es wichtig, dass alle Bereiche des Produktionsprozesses miteinbezogen werden: unterschiedliche Abteilungen, Partner, Hersteller ebenso wie Kunden. In der Industrie herrscht ein enormer Wettbewerb um immer anspruchsvollere Kunden.

Diese wollen möglichst schnell und günstig Produkte erwerben. Und genau diese Anforderungen werden durch das System möglich. Denn im System Lifecycle Management werden Informationen in Echtzeit abgespeichert und weitergegeben. So sparen die Unternehmen nicht nur viel Zeit, sondern auch Personalkosten.

Was bringt uns die Zukunft

Der Fortschritt der technischen Mittel erzwingt einen Wandel der Methoden, Werkzeuge und Prozesse in der Entwicklung und Herstellung. Durch das System Lifecycle Management werden alle Verfahrensweisen, Lösungen und Werkzeugsysteme miteinander verknüpft, was ein Management der Prozesse und der Organisation sehr erleichtert.

Denn Fachdisziplinen sollen sich in Zukunft intelligent vernetzen und Produktdaten, Kundendaten als auch öffentliche Marktdaten sollen ständig und für jeden verständlich zur Verfügung stehen. So können durch das System Lifecycle Management Mitarbeiter aus verschieden Abteilungen ohne fachspezifische Vorkenntnisse auf die Daten zugreifen und diese für sich nutzen.

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