Industrial Engineering – Beiträge für die Arbeit an der Arbeit


Das Arbeitsdatenmanagement wird durch die Digitalisierung und Industrie 4.0 nachhaltig beeinflusst. Dabei wird nicht alles nur vereinfacht, sondern vielmehr wird das Industrial Engineering um neue Anwendungen, Tools und Methoden bereichert. Diese bringen allerdings auch neue Anforderungen und Herausforderungen für das moderne Industrial Engineering mit sich.


Die Gestaltung von Unternehmensnetzwerken ist längst nicht mehr nur ein vages Schlagwort, sondern heute eine Kernaufgabe zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. In der Industrie 4.0 wird die Gestaltung solcher Netzwerke zunehmend vereinfacht und rentabel.


Die Erfolgsfaktoren für das Ideenmanagement sind für Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen im Einzelnen unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass Ideenmanager aktiv alle Betroffenen einbeziehen, Mitarbeiter befähigen, gute Ideen zu entwickeln und kontinuierlich für das Ideenmanagement werben.


Die Gestaltung ganzheitlicher Unternehmenssysteme (GUS) gehört zum Aufgabenspektrum des modernen Industrial Engineering. Im Rahmen der Industrie 4.0 muss der Industrial Engineer alle möglichen Auswirkungen und Chancen von Beginn an identifizieren und strategische und operative Ziele konsequent im Unternehmen verankern.


Die Prozessgestaltung in der Industrie 4.0 wird im Wesentlichen durch die Vernetzung und Integration über die internen Prozesse hinaus durch den Einschluss von Partnern und Kunden geprägt. An das Industrial Engineering stellen sich neue Herausforderungen, jedoch sind klassische REFA-Methoden die Basis.


Das „Führen mit Zielen“ ist eigentlich ein alter Hut. Bereits 1954 stellte Peter F. Drucker das sogenannte „management by objectives“ (MbO) vor. Heute erlebt dieses Instrument eine Renaissance – vor allem, weil die Unternehmen die Entwicklungskomponente dieses Management-Klassikers neu entdecken.


Ein erfolgreiches Miteinander des gegenseitigen Lernens und Verstehens ist nur möglich, wenn die bestehenden Unterschiede im Wesen der Menschen in einem Unternehmen akzeptiert und zum Erfolg des Unternehmens optimal nutzbar gemacht werden. Hier ist unbedingt auch die Reflexion des Einzelnen gefragt.


Die Industrie 4.0 kann nur durch die Integration des Menschen nachhaltig gestaltet werden. Die Entscheidungs- und Handlungskompetenz des Menschen im Arbeitssystem nimmt in der Industrie 4.0 eine zentrale Rolle ein. Das Industrial Engineering steht hier vor der Herausforderung, den Menschen in vernetzte Systeme zu integrieren und dabei neuste Methoden und Anwendungen zu nutzen.

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