Experten nehmen Stellung


Unternehmen werden nicht zuletzt über Management-Informationssysteme und Kennzahlen gesteuert. In produzierenden Unternehmen wird zunehmend die Leistungskennzahl Overall Equipment Effectiveness (OEE) geschätzt und eingesetzt. Da liegt es nahe, bei der Einführung von Leistungsentgeltsystemen die bereits im Betrieb genutzten und bewährten Kennzahlen heranzuziehen.


Der Pflegenotstand ist in Deutschland in aller Munde und auf der Agenda der „großen Politik“ angekommen. Politik, Produzenten von Technik und Software sowie einige Verbände versprechen sich von der Digitalisierung der Pflege, der „Pflege 4.0“, eine Entlastung der Pflegekräfte und eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt Pflege.


Die Mensch-Roboter-Kollaboration wird immer wieder als Dream-Team bezeichnet, weil die Fähigkeiten von Mensch und Roboter wertschöpfungssteigend zu kombinieren sind. Doch welcher Anteil der Wertschöpfungssteigerung kommt im Geldbeutel der Mitarbeiter, welcher in der Tasche des „Kollegen Robi“ bzw. seines Eigentümers an?


Die immer individuelleren Kundenwünsche fordern von Unternehmen und Mitarbeitern eine gesteigerte Flexibilität – besonders im Kontext der Digitalisierung. Flexibilität wird mehr und mehr zum Synonym für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und für die Arbeits- und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern.


In Zeiten der Industrie 4.0, in denen die für den Mitarbeiter unbeeinflussbaren Zeiten immer mehr zunehmen und menschliche Leistung immer weniger frei entfaltbar ist, stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines tariflichen Leistungsentgeltes, insbesondere auf Basis der Methode Kennzahlenvergleich.


Pflegebedürftige Menschen haben ein Interesse an sozialen und medizinischen Dienstleistungen, die für sie von kompetenten Menschen erbracht werden. Eine andere Interessenlage haben hier Anbieter von Pflegeautomaten, teilweise auch die Betreiber von Pflegeheimen.


Flexibilität und Kundenorientierung werden von den Mitarbeitern aus guten Gründen gefordert und erbracht. Aber es gibt Grenzen: Die langfristige Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist auch für den Arbeitgeber ein wichtiges Ziel


In den letzten 10 Jahren nahm bei den praktizierten Leistungsentgeltmethoden das Zeitentgelt mit Leistungszulage etwa in gleichem Maße zu wie das Akkord- und Prämienentgelt zurückging. Eckhard Eyer untersucht die Ursachen.

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