Kolumne - Ergebnisse ab Eintrag 48


Die Industrie 4.0 ist auch bezüglich der Definition von Leistung und der Leistungsmessung eine Herausforderung für die Unternehmen. Die Abkehr von der arbeitswirtschaftlichen Datenermittlung und die Hinwendung zu betriebswirtschaftlichen Leistungskennzahlen zeichnet sich ab. Auch die ERA-Tarifverträge sehen betriebswirtschaftliche Kennzahlen beim Leistungsentgelt vor.


Wurde in der Industrie bisher die Leistung nach der Anzahl der bearbeiteten Teile multipliziert mit der Vorgabezeit dividiert durch die dafür benötigte Arbeitszeit bemessen, so stellt sich bei Industrie 4.0 die Frage, ob Leistung noch nach Stück und Zeit definiert werden kann.


In der Industrie macht das Schlagwort „Industrie 4.0“ die Runde. Bedenkt man, dass in der Vergangenheit viele Entwicklungen aus der Industrie – mit gewisser Zeitverschiebung – in die Gesundheitswirtschaft überschwappten, dann kann man sich vorstellen wie die Zukunft aussieht.


Auch wenn der Begriff Industrial Engineering in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft etwas sperrig klingt, der Inhalt ist mehr gefragt denn je, denn die qualitativ und körperlich anspruchsvolle Arbeit soll „effektiv und gesund“ getan werden. Ein weites Feld für REFA und eine Wachstumschance. Von Eckhard Eyer

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