Sozialpartnerschaft als Erfolgsfaktor
Oliver Schollmeyer (rechts im Bild) von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA) hat zum 1. Januar 2026 die Vertretung der Arbeitgeberseite im REFA-Fachverband e.V. übernommen. Er folgt auf Kai Schweppe (Bildmitte), der diese Aufgabe über viele Jahre engagiert in den REFA-Gremien wahrgenommen hat.
Bei der Staffelstabübergabe Ende Februar betonte Prof. Dr. Frank Janser, Aufsichtsratsvorsitzender von REFA (links im Bild), die zentrale Bedeutung der Sozialpartnerschaft für den Verband: „Arbeitgeber und Arbeitnehmer – vertreten durch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die IG Metall – verbindet mit REFA ein gemeinsames Ziel: Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, die nicht nur produktiv, sondern auch menschlich sind. Ebenso wichtig ist uns die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten. Denn nur durch lebenslanges Lernen können wir den Herausforderungen des demografischen Wandels und dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen“.
Auch Oliver Schollmeyer unterstrich die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Sozialpartner und die Rolle von REFA als starker Wirtschaftspartner, der seit 100 Jahren einen maßgeblichen Beitrag leistet: „REFA qualifiziert Menschen, stärkt ihre Kompetenzen und eröffnet neue Perspektiven. In enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit der Sozialpartner ist REFA zu einer Institution geworden, die Antworten auf zentrale Fragen der Arbeits- und Betriebsorganisation gibt.“
Für diese Tradition steht die REFA-Grundausbildung – damals wie heute. Sie wurde kürzlich grundlegend überarbeitet und legt weiterhin ein stabiles Fundament für eine Karriere in der Industrie. Gleichzeitig befähigt sie die Absolventen, die Arbeitswelt aktiv mitzugestalten. Durch die kontinuierliche Anpassung an aktuelle Herausforderungen vermittelt sie fundiertes Methodenwissen, um Prozesse objektiv zu analysieren, ungenutzte Potenziale zu identifizieren und Verbesserungen nachhaltig umzusetzen.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei das humanorientierte Produktivitätsmanagement. Vor diesem Hintergrund wurden klassische Inhalte des Industrial Engineerings und der Arbeitsgestaltung modernisiert und um praxisnahe Methoden ergänzt – darunter Lean Management, Wertstromanalyse, Rüstoptimierung und Shopfloor-Management. Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und digitale Assistenzsysteme sind ebenso fester Bestandteil des Lehrplans.
Oliver Schollmeyer resümiert: „Wir begrüßen diese Weiterentwicklung ausdrücklich. Die neue REFA-Grundausbildung verbindet fundiertes Wissen mit praktischem Methodentraining und bietet damit eine einzigartige Basis, um betriebliche Prozesse effizient und zugleich menschengerecht zu gestalten.“
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