Wer nach oben will, braucht Managementkenntnisse

Wer auf der Karriereleiter aufsteigen möchte, braucht Managementkenntnisse. Gerade für Fachleute aus dem technischen Bereich ist es wichtig, ihr Expertenwissen mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen zu erweitern – und sich möglichst auch mit Führungsthemen auseinanderzusetzen, etwa im Rahmen von Seminaren. Das machen viele Beiträge in einschlägigen Zeitschriften und anderen Fachpublikationen der letzten Jahre deutlich.
Beispiele aus dem Leben
Konkret angesprochen wurde dieses Phänomen bereits Ende 2017 in einem Beitrag in den VDI Nachrichten. In der Ausgabe vom 17. November wurde an zwei Beispielen aufgezeigt, wie groß die Notwendigkeit einer Qualifizierung im Bereich Betriebswirtschaft ist, wenn man als Techniker erfolgreich Managementaufgaben übernehmen möchte. Ein drittes Beispiel machte klar, warum Betriebswirte allein mit ihrer BWL-Ausbildung auch nicht perfekt für Führungspositionen in einem technischen Umfeld gerüstet sind.
Die ersten beiden Beispiele verdeutlichen, dass ein Ingenieurstudium heutzutage oftmals nicht ausreicht, um Spitzenpositionen auszufüllen. So hatte der Geschäftsführer in einem Solarunternehmen zwei Studiengänge absolviert – Maschinenbau, Fachrichtung Produktionstechnik, und allgemeiner Maschinenbau mit zusätzlichem Abschluss Wirtschaftsingenieur. Da er sich dennoch zu einseitig aufgestellt gefühlt habe, vertiefte er die betriebswirtschaftliche Richtung durch ein weiteres Studium. Aus seiner Sicht fiel es ihm mit der Kombination aus technischem Verständnis und betriebswirtschaftlichem Denken leichter, sich beruflich zu entwickeln. Mit diesem Hintergrund führt er seitdem als Chef ein Team von rund 80 Mitarbeitern.
Ein Maschinenbauingenieur setzte auf interne Weiterbildungen bei seinem Arbeitgeber, einer Unternehmensberatung. Mit den erweiterten Kenntnissen in BWL war es ihm möglich, Zielkosten zu erfassen, Bilanzen zu lesen und auf dieser Basis Projekte wirtschaftlich zu managen. Das machte sich bezahlt: In der herausgehobenen Stellung eines Prokuristen ist seine Aufgabe seitdem, sich in die Investitionsprojekte von mittelständischen Unternehmen hineinzudenken und deren Ideen auf Fördertauglichkeit zu prüfen. Ein solides betriebswirtschaftliches Wissen ist hierzu Grundvoraussetzung. Sein Arbeitgeber arbeitet auch weiterhin daran, Lücken in den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen der neuen Mitarbeiter gezielt zu schließen. Dies geschieht sowohl durch Hilfestellung in der täglichen Praxis als auch durch Qualifizierungsmaßnahmen.
Wer aber nur die Sprache der Betriebswirte versteht, ist auch nicht unbedingt optimal auf das Berufsleben vorbereitet. Besser ist ein Kompromiss; diesen Weg hat ein damals 22-jähriger Masterstudent mit einem Bachelor in technischer BWL eingeschlagen. Studienbedingt gab es eine Aufteilung der Inhalte in drei Viertel Betriebswirtschaft und ein Viertel Technik. So war es ihm möglich, technische Produkte zu verstehen und sie betriebswirtschaftlich einzuordnen – und damit „zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“: Ingenieure und Betriebswirte sprächen manchmal verschiedene Sprachen – er sehe sich als Vermittler beider Seiten.
Weiterbildung als Lösung
Die Tendenz, die nicht nur in diesen Beispielen erkennbar wird, sondern auch die Realität in der heutigen Arbeitswelt widerspiegelt, ist eindeutig: „Dies zeigt eine Entwicklung auf, die auch wir schon länger beobachten“, sagt Dipl.-Ing. Alexander Appel, Vorstand der REFA AG. „Durch die zunehmende Technisierung von Arbeitsprozessen in den unterschiedlichsten Branchen – Stichwort Industrie 4.0 – suchen Unternehmen vermehrt nach gut ausgebildeten Fachkräften. Immer wichtiger dabei wird das Wissen um die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Für uns als Weiterbildungsspezialist bedeutete das, mit einem passgenauen Angebot auf die Marktentwicklungen zu reagieren.“ Die REFA-Ausbildung zum Geprüften Technischen Betriebswirt IHK mit ihrer sowohl technischen als auch wirtschaftlichen Ausrichtung biete als Praxisstudiengang beste Voraussetzungen für einen Aufstieg als Führungskraft in die Managementebene.
Die Weiterbildung richtet sich an Meister, Technische Fachwirte IHK, Techniker und Ingenieure aus unterschiedlichen Fachrichtungen – ob direkt nach dem Studium oder mit Berufserfahrung. „Mit diesem hochwertigen IHK-Abschluss erweitern die Teilnehmer ihre technischen Fähigkeiten und ihre schon vorhandene Berufspraxis interdisziplinär um wirtschaftliche Kenntnisse, Führungskompetenz und Managementmethoden“, betont Appel.
Kontakt und weitere Informationen:
https://refa-weiterbildung.de/mit-refa-zum-technischen-betriebswirt/
